Nothilfe weltweitPhilippinen: Schwere Zerstörung durch Taifun Rai

23-12-2021

von Aktion Deutschland Hilft

Taifun Rai hat die Philippinen schwer getroffen – der Wirbelsturm gilt als der stärkste des Jahres 2021. Er traf Ende vergangener Woche mit bis zu 240 Stundenkilometern und starken Regenfällen auf Land. Hunderttausende Menschen mussten ihr Zuhause verlassen.

Hilfsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind vor Ort und leisten Hilfe. Möglich ist das nur dank Ihrer Spende! Hier halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufende.


Update (23.12.2021)

Mindestens 600.000 Menschen obdachlos

Eine Woche, nachdem Taifun Rai auf den Philippinen gewütet hat, wird das Ausmaß der Zerstörung nach und nach sichtbar. Die Zahl der bestätigten Toten ist auf 375 gestiegen. Mehr als 600.000 Menschen haben aktuell kein Zuhause mehr.

So schildern Mitarbeitende unserer Bündnisorganisationen die Lage:

"Straßen sind noch nicht geräumt und durch den Zusammenbruch der Strom- und Internetverbindung ist die Verbindung zu vielen betroffenen Regionen nicht möglich."
Athena Banza, Johanniter-Programmkoordinatorin

"Das Ausmaß, was die obdachlosen Menschen betrifft, ist vergleichbar mit dem Taifun Haiyan 2013. Den Menschen fehlt es auch an Zelten, die vorübergehend Schutz bieten, oder Erste-Hilfe-Kits. Neben der mangelnden Grundversorgung besteht auch die Gefahr, sich mit COVID-19 zu infizieren."
Michael Lehmann, Help-Programmkoordinator

"Sobald die Menschen lebensrettende Soforthilfe erhalten haben, müssen wir uns auch um den langfristigen Wiederaufbau und weiterhin um die Katastrophenvorsorge kümmern. Taifun Rai hat auch gezeigt, wie wichtig es ist, sich auf solche wiederkehrenden klimatischen Schocks vorzubereiten."
David Gazashvili, CARE-Länderdirektor

Philippinen: Die Hilfe kommt an!

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Die Nothilfe unserer Bündnisorganisationen geht auch während der Feiertage weiter – und darüber hinaus! Wir werden die Menschen auf den Philippinen beim Wiederaufbau und weiterhin mit Hilfsprojekten zur Katastrophenvorsorge unterstützen. Möglich ist das mit Ihrer Spende. Danke!


Bildergalerie: Verwüstung durch Sturm auf den Philippinen


Update (20.12.2021)

Nach und nach wird das Ausmaß der Zerstörung deutlich, das Taifun Rai auf den Philippinen hinterlassen hat. Aufgrund der hohen Windstärke sind die Zerstörungen an Infrastruktur und Ernten gewaltig. Am stärksten betroffen ist die Region Caraga im Nordosten der Insel Mindanao.

Taifun Rai: Zerstörte Häuser und Ernten

  • Rund 300.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren und sind auf der Flucht
  • Mehr als 200 Menschen sind infolge der Katastrophe gestorben; mehr als 50 werden noch vermisst
  • Hunderttausende Menschen harren derzeit in Evakuierungszentren aus
  • Mehr als 20.000 Häuser wurden durch Taifun Rai zerstört, viele weitere beschädigt
  • Die Grundstücke von über 2.500 Landwirt:innen wurden zerstört
  • Schätzungen zufolge sind 5 Millionen Menschen von Stromausfällen betroffen

"Die vielen Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, brauchen dringend Nahrung, sauberes Trinkwasser, Schlafsäcke, Hygiene-Utensilien und Mundschutzmasken", berichtet Maria Elena Serato von CDRC, einer Partnerorganisation von action medeor.

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Nothilfe Philippinen: Bündnisorganisationen sind vor Ort

Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft leisten den betroffenen Familien im Katastrophengebiet humanitäre Hilfe:

  • Wir verteilen Lebensmittel, Trinkwasser und weitere dringend benötigte Hilfsgüter
  • Wir versorgen die Menschen mit Hygieneartikeln – auch, um einer Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken
  • Wir helfen mit Planen, Decken, Matratzen und Kochutensilien
  • Wir unterstützen die Menschen mit Bargeld, damit sie sich mit dem Nötigsten versorgen können
  • Wir stehen den Menschen mit psychosozialer Unterstützung zur Seite
  • Wir sorgen dafür, dass auch Menschen mit Behinderungen und ältere Frauen und Männer Hilfe erhalten

Die Hilfsorganisationen sind seit Jahren selbst oder über Partnerorganisationen auf den Philippinen aktiv. Gemeinsam mit lokalen Helfer:innen leisten sie dort gemeinsame Nothilfe. Möglich ist das nur dank Ihre Spende!

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Update (17.12.2021)

Taifun Rai: Überflutungen, Erdrutsche und Stromausfälle

Rai erreichte die Insel Siargao etwa 760 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila. Es kommt zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Stromausfällen.

"Unsere Partner gehen von starken Schäden aus. Die Philippinen verfügen über extrem viel Erfahrung im Umgang mit Taifunen. Dennoch ist die Lage schwierig und komplex. COVID-19 mit ersten Omikronfällen, wirtschaftliche schwache Regionen, die teilweise in Konfliktregionen liegen und ein mögliches großes Schadensgebiet machen die Lage noch komplexer", sagt ASB-Nothilfekoordinator Axel Schmidt.

Philippinen: Sturmwarnungen in mehr als 20 Provinzen

Der Wirbelsturm, der auf den Philippinen Odette genannt wird, hatte sich am Morgen intensiviert und in west-nordwestlicher Richtung vorwärts bewegt. In mehr als 20 Provinzen und Gebieten wurde vor dem Sturm gewarnt; der Schiffsverkehr in betroffenen Gebieten eingestellt.

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Hintergrund: Taifune auf den Philippinen

Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Der bisher schlimmste Taifun "Haiyan" hatte im November 2013 mehr als 6.300 Menschen das Leben gekostet. Mehr als vier Millionen Menschen mussten fliehen.

Video: Wie entstehen Wirbelstürme?


Die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft leisten nach Naturkatastrophen weltweit humanitäre Hilfe. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, zu helfen. Danke!

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