Bekämpfung von extremer Armut und HungerMillennium Entwicklungsziel Nr. 1

14-09-2011

Was trägt der Arbeiter-Samariter-Bund zum Erreichen des Ziels bei?

Ziel der ASB-Projekte ist, die lokalen Selbsthilfekräfte zu stärken, um die Bevölkerung weniger anfällig für die Folgen von Armut und Hunger zu machen. Wie etwa in Uganda, wo Hirtenfamilien mit Hilfe des ASB verbesserte Anbaumethoden erlernen, um so dem chronischen Hunger trotzen zu können. Oder in Niger, wo der ASB Getreidebanken errichtet und sie mit einem Grundstock an Nahrungsmitteln ausstattet, damit die Menschen auch in Dürrephasen eine Mahlzeit haben.

Worin besteht für die Weltgemeinschaft noch dringender Handlungsbedarf?

Weltweit wächst die Zahl der Menschen, die angesichts immer häufiger auftretender Dürreperioden um ihre tägliche Mahlzeit kämpfen. Die internationale Gemeinschaft ist deshalb gefordert, gemeinschaftlich nachhaltige Konzepte zu entwickeln, um die Existenzgrundlage der notleidenden Bevölkerung nachhaltig zu sichern. Es gilt ihre Widerstandskräfte durch effektive Maßnahmen langfristig zu stärken.

Wie realistisch ist es, dass das Ziel im Jahr 2015 erreicht wird?

Seit der Verabschiedung der Millenniumsziele im Jahr 2000 sind keine nennenswerten Fortschritte zu erkennen. Die Formulierung der Ziele war richtig, sie dürfen jedoch nicht nur eine Vision bleiben. 2015 gilt es, eine Zwischenbilanz zu ziehen und einen neuen Aktionsplan zu formulieren.

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