von Aktion Deutschland Hilft
Die Kindersterblichkeit hat sich seit 1990 mehr als halbiert. Doch der Fortschritt stagniert seit 2015. Im Jahr 2024 starben weltweit noch immer 4,9 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag – das sind rund 13.400 pro Tag und neun tote Kinder pro Minute. Fast die Hälfte der Tode – 2,3 Millionen – betraf Neugeborene.
Vermeidbare Krankheiten
Die meisten Kinder starben 2024 an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten wie Lungenentzündung, Durchfall oder Malaria. Die Todesfälle sind häufig auf Unterernährung zurückzuführen. Der Mangel schwächt die Kleinen zusätzlich und macht sie anfälliger für schwere Erkrankungen. Über 100.000 direkte Todesfälle waren auf schwere akute Mangelernährung zurückzuführen.
Das Risiko des Kindstodes ist in der neonatalen Phase am höchsten, also in den ersten 28 Tagen nach der Geburt. Weltweit starben 2024 rund 2,3 Millionen Kinder innerhalb des ersten Lebensmonats.
Viele dieser vermeidbaren Todesfälle könnten durch einfache Maßnahmen wie Impfungen, sauberes Wasser und bessere Versorgung verhindert werden.
Todesursachen bei Kindern unter 5 Jahren
- Neonatale Todesfälle (beispielsweise Komplikationen durch eine Frühgeburt oder während der Geburt, Sauerstoffmangel, Lungenentzündung, Blutvergiftung, angeborene Fehlstellungen): 46 Prozent
- Malaria: 9 Prozent
- Lungenentzündung: 8 Prozent
- Durchfallerkrankungen: 7 Prozent
- Verletzungen: 4 Prozent
- Angeborene Fehlstellungen: 3 Prozent
- Hirnhautentzündung: 2 Prozent
- Schwere akute Mangelernährung: 2 Prozent
- Tuberkulose: 2 Prozent
- Masern: 2 Prozent
- HIV/AIDS: 1 Prozent
- andere Ursachen: 13 Prozent
Geburtsort entscheidend für Überlebenschancen
Mehr als 80 Prozent aller Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren ereigneten sich in nur zwei Regionen. Im Jahr 2024 entfielen mehr als vier von fünf Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren weltweit auf Subsahara-Afrika – insgesamt 2,8 Millionen. In Südasien wurden 25 Prozent der Todesfälle verzeichnet.
In Europa und Nordamerika sank der Anteil an den weltweiten Todesfällen unter fünf Jahren auf rund 1 Prozent.
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Quelle: UN; Stand: 04/2026
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