Die Klimakrise ist menschengemacht. Welche Auswirkungen die globale Erwärmung auf Wetter, Natur und Mensch hat, verdeutlicht diese Infografik.

Menschengemachter Klimawandel – einfach erklärt
Als menschengemachter Klimawandel wird der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur seit Beginn der Industrialisierung bezeichnet. Mit Industrie und Verkehr, großflächiger Entwaldung oder auch der Mechanisierung der Landwirtschaft nahm auch die Verbrennung fossiler Brennstoffe immer mehr zu.
Zu diesen Brennstoffen zählen beispielsweise Kohle, Erdöl und Erdgas. Sie werden auch als menschengemachte Treibhausgase bezeichnet.
In der Geschichte der Erde hat sich das Klima zwar immer wieder gewandelt. Doch Temperaturaufzeichnungen ab 1880 verdeutlichen das Wachstum der globalen Durchschnittstemperatur. Derzeit steuert die Welt auf bis zu 2,8 Grad Erwärmung zu. Das 2015 vereinbarte 1,5-Grad-Ziel könnte schon in wenigen Jahren dauerhaft überschritten sein.
Klimakrise: Was sind die Folgen für …?
- Erwärmung der Arktis – dort ist sie im Vergleich zu anderen Weltregionen besonders stark
- Gletscherschmelze
- Steigende Meeresspiegel
- Rückgang von Lebensraum für Menschen und Tiere
- Zunehmende Hitzewellen und Hitzerekorde, wodurch sich Hungerkrisen und Wassermangel verstärken
- Häufigere Waldbrände
- Starkregenereignisse und Überschwemmungen
- Zunehmende Intensität von Dürren
- Globale Zunahme trockener Landflächen, etwa in Afrika und Südeuropa
- Zunehmende Intensität von starken Stürmen
- Anpassungsschwierigkeiten an veränderte Lebensräume für Pflanzen und Tiere
- Abnehmende Biodiversität
- Korallensterben
- Auswirkungen auf die Gesundheit, etwa durch Hitze oder Naturkatastrophen
- Verbreitung von Krankheitserregern (z.B. Tigermücke)
- Sich verschlechternde Lebensbedingungen in Städten (z.B. Luftqualität)
- Verluste in der Landwirtschaft, etwa aufgrund von Starkregen oder Hitze
- Klimamigration (z.B. wegen Wetterextremen und verlorenem Lebensraum)
- Finanzielle Folgen (z.B. Reparaturen nach Naturkatastrophen und Anpassungskosten)
Naturkatastrophen: Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland und global
Dürren, Überschwemmungen und Hochwasser gab es auf der Erde schon immer. Doch im Zusammenhang mit dem menschengemachten Klimawandel hat die Wissenschaft festgestellt: Naturkatastrophen und Wetterextreme nehmen in ihrer Intensität und Häufigkeit zu – global und in Deutschland, wie die Katastrophe im Ahrtal zeigte.
Fest steht auch: Von den Folgen der Klimakrise sind die Länder und Menschen besonders stark betroffen, die bislang am wenigsten zu den Ursachen beigetragen haben. Von großer Bedeutung sind daher Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge, die die Resilienz vulnerabler Bevölkerungsgruppen stärken.
Klimawandel – was sind die Lösungen?
Um dem globalen Temperaturanstieg und den Folgen entgegenzuwirken, ist es nötig, die globalen Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Zu möglichen Lösungswegen gehören: der Ausbau erneuerbarer Energien aus Wind und Sonne, umweltschonende Mobilität, Förderung und Entwicklung neuer Technologien und ein achtsames Konsumverhalten.
Quellen: UNEP, DWD, „Kleine Gase – Große Wirkung“ (David Nelles und Christian Serrer, 2018), Umweltbundesamt (Stand: 01/2026)






