Menschen auf den Philippinen erhalten Hilfe von World Vision.

Taifun HaiyanVeronika wird Unternehmerin

08-11-2016
Veronika steht in ihrem Geschäft auf den Philippinen.
© CARE

Veronika Jaingue aus Basey, Samar, ist 81 Jahre alt. Vor dem Sturm verkaufte sie gekochtes Gemüse und Kleinigkeiten wie Gewürze in der Nachbarschaft. Ihr Leben lang versorgte sich Veronika selbst und unterstütze zusätzlich die beiden Großfamilien ihrer Kinder. Doch am 8. November zerstörte Taifun Haiyan alles, was sie besaß. Auch ihre Möglichkeit, weiter eigenes Geld zu verdienen.

Neuanfang mit Hilfe von CARE

Veronika nahm am CARE-Starthilfe-Programm teil und arbeitete hart, um ihren kleinen Handel wieder aufzubauen. Mit der ersten CARE-Startkapitalrate hat Veronika ihr Produktsortiment erweitert. Seitdem verkauft sie nicht nur gekochtes Gemüse und Gewürze, sondern auch Drinks und kleine Haushalts- und Drogerieartikel. Die zweite Startkapitalrate investierte Veronika in das, was sie schon immer am besten konnte: In die Produktion und den Verkauf von Ingwertee und Essiggurken. Ihr Gewinn hat das Startkapital längst amortisiert.

Veronika verkauft ihre neuen Produkte sehr erfolgreich, hat inzwischen einen kleinen Verkaufsraum und beliefert zusätzlich damit auch andere Geschäfte und Unternehmen. „Ingwertee und Essiggurken verkaufen sich gut, vor allem, wenn es Familienfeste und Hochzeiten im Dorf gibt. Aus drei Kilo Ingwer kann ich 14 Packungen Ingwertee kochen und verdiene das Doppelte meiner Ausgaben“, sagt sie. Veronika hat nach einer CARE-Marketingschulung sogar ein eigenes kleines Label entwickelt und mit einfachen Werbemaßnahmen begonnen. Sie träumt davon, mit ihren Produkten bald auch in den Regalen des kleinen Supermarktes zu erscheinen.

Unabhängig dank der Unterstützung von CARE

„Ich war so glücklich, als ich wieder mein erstes selbst verdientes Geld in den Händen hielt“, erzählt sie. „Für mich ist das Wichtigste, nicht von meinen Kindern abhängig sein zu müssen. Sie kämpfen so sehr um ihr eigenes Überleben. Im Gegenteil, ich möchte sie so gut es geht unterstützen. Und ich möchte sparen, damit ich genug Geld zur Verfügung habe, wenn ich bald nicht mehr stark und gesund genug bin, um zu arbeiten. Niemand soll für mein Leben bezahlen.“

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