Eine Ärztin versorgt eine Betroffene von Taifun Haiyan auf den Philippinen.

Taifun HaiyanDrei Jahre nach Taifun Haiyan

08-11-2016

Am 8. November 2013 traf Supertaifun Haiyan auf die Philippinen. action medeor war sofort vor Ort, um Hilfe zu leisten.

Der Sturm brachte starke Regenfälle und eine über sechs Meter hohe Flutwelle mit sich und richtete weitreichende Zerstörungen an Gebäuden, Infrastruktur und landwirtschaftlichen Flächen an. Über 6.000 Menschen verloren ihr Leben.
Medizinische Versorgung der Opfer

Mehr als 30 Tonnen Hilfsgüter an Unterstützung

Sofort begannen Mitarbeiter im Medikamentenlager von action medeor in Tönisvorst, Hilfssendungen für die Opfer des Taifuns zu packen. Um den großen Bedarf an Medikamenten und medizinischem Material vor Ort so schnell und flexibel wie möglich decken zu können, baute action medeor ein temporäres Medikamentenlager auf der philippinischen Insel Cebu auf. Insgesamt wurden über 30 Tonnen medizinische Hilfsgüter auf die Philippinen versandt und an Ärzteteams und Gesundheitseinrichtungen verteilt. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen organisierte action medeor die medizinische Versorgung von fast 17.000 Menschen in Gesundheitseinrichtungen und durch mobile medizinische Teams.

In der direkten Phase der Nothilfe nach dem Taifun unterstützte action medeor zudem mehr als 63.000 Menschen mit Hilfsgütern wie Lebensmittel und Hygieneartikel. Um die Menschen beim Wiederaufbau zu unterstützen, wurden in späteren Verteilungen auch Werkzeuge, Generatoren und Saatgut ausgegeben.

Nachhaltige Unterstützung auf den Philippinen

Nach der ersten Phase der Nothilfe nach Taifun Haiyan standen der Wiederaufbau und die Stärkung von Gesundheitsstrukturen und Aktivitäten im Bereich der Katastrophenvorsorge im Fokus der Arbeit von action medeor auf den Philippinen. Auf der Insel Leyte unterstützte action medeor den Wiederaufbau von fünf Geburtskliniken. Hierbei wurde besonders auf eine Bauweise geachtet, die Schutz im Falle zukünftiger Naturkatastrophen bietet. Inzwischen konnten in allen neu aufgebauten Kliniken die ersten gesunden Babys auf die Welt gebracht werden.

Auf Grund der geographischen Lage der Philippinen besteht für die Menschen hier ein erhöhtes Risiko für Naturkatastrophen wie Taifune. Um diesem Risiko zu begegnen, engagiert sich action medeor in verschiedenen Projekten, in denen beispielsweise Lebensretter und Ersthelfer in abgelegenen Gebieten ausgebildet werden oder Schulkinder und Lehrer über Evakuierungsregeln und richtiges Verhalten im Katastrophenfall unterrichtet werden.
Weitere Unterstützung der lokalen Partner

Im Oktober 2016 wurden die Philippinen erneut Opfer zweier schwerer Taifune: „Sarika“ und „Haima“ trafen den Inselstaat in einem Zeitraum von nur drei Tagen und zerstörten Gebäude und landwirtschaftliche Flächen im Norden des Landes. Gemeinsam mit der lokalen Organisation Citizens‘ Disaster Response Center werden Hilfsgüter im Wert von 5.000 Euro an knapp 500 Familien verteilt. Die Hilfspakete enthalten Lebensmittel wie Reis, Öl, Bohnen und getrockneten Fisch.

Um die lokalen Partnerorganisationen auch langfristig zu stärken und den Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen zu unterstützen organisiert action medeor im Dezember 2016 einen Workshop mit allen Partnerorganisationen. Hier erhalten Vertreter der lokalen Organisationen die Möglichkeit, Fachkompetenzen in den Bereichen lokales Fundraising und Humanitäre Hilfe zu erlangen.

 

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