südliches AfrikaTERRA TECH hilft Rückkehrern im Süden Eritreas

06-04-2002

Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes in Berlin und des Eritrea Hilfswerkes gelang es TERRA TECH neuerlich, auf einen dringenden Bedarf im Süden Eritreas zu reagieren.

Nach der Aushandlung des Waffenstillstandes zwischen Eritrea und Äthiopien setzte die UN mehrere tausend Blauhelme und Beobachter in der Grenzregion zwischen den beiden Ländern ein. Die politische Situation beruhigte sich weitgehend. Viele zehntausend Vertriebene aus der Grenzregion konnten wieder in ihre Herkunftsregionen zurückkehren. Jedoch waren die grenznahen Gebiete noch immer nicht sicher und teilweise vermint. Somit harrten z.B. in Senafe noch gut 7.000 Vertriebene in Zelten aus, und in Tserona leben sogar ca. 10.000 Menschen nahe an, aber nicht in ihren Dörfern.

Insbesondere die Menschen, die noch immer in Zelten leben und ihre Felder nicht bestellen können, werden weiterhin auf internationale Hilfe angewiesen sein.

TERRA TECH beschaffte 78 Tonnen proteinreiche Nahrung (so genanntes DMK), das in Dekemhare südlich Eritreas Hauptstadt Asmara hergestellt wird. Diese Zusatznahrung wurde an 5 Gesundheitszentren in der Grenzregion (Senafe, Tserona, Tokombia, Shambuko und Molki) sowie im noch bestehenden Flüchtlingslager in Adi Keshi (westlich von Barentu) verteilt. Von dort wurde es jeweils an Außenzentren weiterverteilt und von all diesen 26 Gesundheitseinrichtungen fast flächendeckend an bedürftige Menschen (insbesondere Kleinkinder und Frauen) verteilt.

TERRA TECH ist Mitglied des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtverbands e.V.

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