Sudan - Darfur / TschadTrotz erschwerter Sicherheitslage weitere Ausdehnung der Nothilfe geplant

11-06-2004

Seit Anfang Mai hat CARE in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm (WFP) 2.437 Tonnen Nahrung in Darfur verteilt.

Am 6. Juni hat auch die Ausgabe von Lebensmitteln in Zalingei gestartet. Dort sollen 38.100 Not Leidende mit 618 Tonnen Nahrung versorgt werden. Zalingei wird der größte Verteilungsort des Projektes von WFP und CARE.

Die Sicherheitslage wird auch für Helfer kritischer: Erstmals entführten Milizen in Nord-Darfur 16 humanitäre Helfer. Die Mitarbeiter verschiedener Organisationen wurden erst nach Tagen am 6. Juni unversehrt freigelassen.

Ungeachtet der Schwierigkeiten hat CARE mit der sudanesischen Regierungsbehörde für Wasser und Umwelt ein technisches Abkommen geschlossen, das die Installation von Pumpen, Brunnen und Latrinen sowie Wartungsschulungen dafür vorsieht. Im Lager Mosay, das 8.700 Flüchtlinge beherbergt, wurden bereits 2.800 Wasserkanister verteilt und zwei große Wassertanks errichtet. In den nächsten zwei Monaten bringen Trucks täglich 37.500 Liter Trinkwasser in das Lager, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist.

Auf der internationalen Geberkonferenz für Sudan bezifferten die Vereinten Nationen unterdessen den Hilfsbedarf bis Ende 2004 auf mindestens 236 Millionen US-Dollar.

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