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Sudan - Darfur / TschadOhnmacht vor systematischer Ermordung in Darfur

24-04-2007

Zum Beginn der „Safe Darfur Woche“ muss einmal mehr festgestellt  werden, wie ohnmächtig die internationale Gemeinschaft der Krise in Darfur gegenübersteht. Nach wie vor werden Menschen in Darfur systematisch ermordet, Dörfer zerstört, Felder abgebrannt und die Einwohner in die Flucht getrieben. Richard von Weizsäcker, Schirmherr von Aktion Deutschland Hilft, hat sich dazu geäußert anlässlich der Eröffnung der Veranstaltungswoche – Darfur Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Jüdischen Museum in Berlin: „Darfur ist ein neues Beispiel dafür, wie die Welt immer wieder in die Gefahr zurückfällt, wegzublicken, wenn große Minderheiten schutzlos unterworfen werden.“

Laut Schätzungen von OCHA (Büro für Humanitäre Hilfe bei den Vereinten Nationen) ist die Zahl der Flüchtlinge mittlerweile auf fast 2,2 Mio. in Darfur und ca. 200.000 im Osten des Tschads angestiegen. Dem gegenüber steht, dass aufgrund der Gewalteskalation nur 64% der Region überhaupt noch von humanitären Helfern betreut werden kann.

„Als Bündnis der Hilfsorganisationen in Deutschland fordern wir sowohl den gesicherten Zugang zu den Flüchtlingen, als auch eine Verstärkung der Humanitären Hilfe, damit die Menschen in den Lagern in Darfur wie im Tschad eine reelle Überlebenschance erhalten“, so Roßbach.

Hinweis an Redaktionen: Für Interviews steht Frau Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft, zur Verfügung, bitte wenden Sie sich an die Pressestelle von Aktion Deutschland Hilft.

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