Sudan - Darfur / TschadMalteser verstärken gesundheitliche Hilfe

06-09-2004

In den ländlichen Gebieten südlich der Stadt El Fasher unterstützen sie Gesundheitszentren und Entbindungsstationen beim medizinischen und technischen Aufbau. Die Hilfsprogramme laufen in enger Kooperation und mit Unterstützung von ECOM (Emergency Corps Order of Malta), dem internationalen Netzwerk für die weltweite Not- und Katastrophenhilfe des Malteserordens.

"Die Betreuung der Schwangeren muss verbessert werden, bislang gibt es dafür nur wenig ausgebildetes Personal", sagt die Emmendinger Hebamme Gabriele Krüger. Zusammen mit dem Wirtschaftsingenieur Ralf Pahlmann aus Bramsche wird sie für zunächst drei Monate in der Region arbeiten. Es sei wichtig, so Krüger, die vorhandenen traditionellen Heilmethoden einzubinden in modernere Konzepte der Schwangeren- und Mutter-Kind-Versorgung.

Gebäude wieder aufzubauen und Medikamente zu beschaffen, steht beim Einsatz von Ralf Pahlmann, der bis Ende Juni noch in Iran im Einsatz war, im Vordergrund. Dazu kommt aus seiner Sicht: "Die Stromversorgung im Norddarfur ist katastrophal. Mit Generatoren wollen wir medizinische Operationen in der Nacht ermöglichen." Auch der Bau von Toiletten sei nötig, um die hygienische Notlage der Menschen zu verbessern.

Beide Mitarbeiter werden mit der Malteser Nothilfe-Expertin Birke Herzbruch zusammenarbeiten, die bereits im Juli südlich von El Fasher tätig war und seit Mitte August die Hilfsaktionen der Malteser vor Ort organisiert.

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