Sudan - Darfur / TschadMalteser engagieren sich in Wasser- und Gesundheitsversorgung

17-06-2004

In der vergangenen Woche war der Malteser Arzt Dr. Frank Marx in Khartoum, um weitere Hilfsmaßnahmen für die Menschen in der Krisenregion zu prüfen. Seine Erkenntnis ist alarmierend:" In den meisten Flüchtlingslagern gibt es – wenn überhaupt – nur schmutziges Wasser und kaum eine medizinische Versorgung, es besteht Seuchengefahr. Nach Beginn der Regenzeit werden viele dieser Lager für die Helfer nur noch schwer zu erreichen sein."

Schwerpunkte der Malteser Hilfe werden daher die Wasser- und Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen und Vertriebenen sein. Marx machte nach seiner Rückkehr deutlich, dass die Bevölkerung in Darfur nicht nur kurzfristige Nothilfe benötigt: "Die Menschen wurden aus ihren Dörfern vertrieben, ihre Häuser sind zerstört, ihre Ernte ist vernichtet. Eine neue Aussaat war nicht möglich, die Menschen werden also auch im nächsten Jahr keine Ernte haben."

Die Malteser sehen die dringende Notwendigkeit für längerfristige Hilfsaktionen für die Not leidende Bevölkerung.

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