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Sudan - Darfur / TschadMalteser befürchten Eskalation der Lage im südl. Sudan

11-01-2010

"Die aktuelle Lage im Südsudan ist dramatisch und das Risiko eines erneuten Kriegsausbruches in der Region ist sehr groß", so die Einschätzung von Dr. Sudan, Arzt untersucht BabyGeorg Nothelle, Leiter Afrika bei Malteser International. "Derzeit bereiten wir Nothilfemaßnahmen für die Bevölkerung so-wie eine Verschärfung unserer internen Sicherheitsrichtlinien zum Schutz unserer Helfer vor." Fünf Jahre nach dem Friedensabkommen droht im Sudan eine erneute Eskalation der Gewalt.

Angesichts der Befürchtungen um ein Aufflammen des Krieges fordern Experten die Vereinten Nationen zum Handeln auf. Aus Sicht der Malteser kann eine nachhaltige Verbesserung der Situation nur durch eine gemeinsame internationale Initiative erreicht werden. Angesichts einer zunehmenden Zahl von zivilen Opfern des Konfliktes muss jetzt die Versorgung der Bevölke-rung sichergestellt werden.

Der Sudan, das größte Land auf dem afrikanischen Kontinent, wurde in den vergangenen Jahren immer wieder von Unruhen heimgesucht. Malteser International leistet seit 1997 humanitäre Hilfe im Südsudan und ist seit 2004 auch in Darfur tätig. Insgesamt beschäftigt die Organisation in der Region 323 lokale und 18 internationale Mitarbeiter.

Achtung Redaktionen: Dr. Georg Nothelle steht für Interviews zur Verfügung. Vermittlung: 0221/9822-125

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