Sudan - Darfur / TschadDarfur-Konflikt weitet sich auf den Tschad aus

12-09-2006

Durch verschiedene Übergriffe sudanesischer Janjaweed-Milizen und tschadischer Rebellengruppen auf die Bevölkerung im Osten des Tschad sind inzwischen über 50 000 Menschen obdachlos geworden. Jetzt brauchen diese Vertriebenen dringend Hilfe. Das Auswärtige Amt hat den Johannitern dazu 300.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die Menschen wurden gewaltsam gezwungen, ihre Häuser, Dörfer, Felder und Vieh zu verlassen. Sie können sich nicht mehr selbst versorgen. Wenn sie in ihre Dörfer zurückkehren, um sich mit Nahrung zu versorgen, werden sie häufig erneut überfallen. Viele Familien sind bereits mehrfach vertrieben worden. Es mangelt ihnen an Sicherheit, Obdach, Wasser, Nahrung, Decken und Latrinen. Die Kinder der Flüchtlinge gehören zu den am meisten vom Hungertod gefährdeten Bevölkerungsgruppen.Die Johanniter verteilen nun Decken, Planen, Zelte und Eimer an die Vertriebenen, außerdem ernähren sie Straßenkinder mit Lebensmitteln wie Bohnen, Mais, Zucker, Milchpulver, Erdnüssen und Wasser und beliefern Gesundheitsstationen mit Malaria-Medikamenten und Moskitonetzen. Inzwischen erreicht die Arbeit der Johanniter im Tschad ungefähr 100 000 Menschen, bis zum Ende des Jahres wollen die Johanniter ihre Hilfe ausweiten.

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