Sudan - Darfur / TschadDarfur: Hilfe zur Selbsthilfe ist auch im Flüchtlingslager möglich

15-11-2006

Die Provinz Darfur im Westen des Sudan ist nach wie vor nicht befriedet. Sowohl die Konflikte zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen als auch Streitigkeiten zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen eskalieren immer wieder.

Rund zwei Millionen Vertriebene bräuchten eigentlich humanitäre Hilfe von internationalen Hilfsorganisationen, aber hunderttausende können nicht mehr erreicht werden, da die Hilfsorganisationen inzwischen selbst zum Ziel von Angriffen und Überfällen geworden sind. Gemeinsam mit anderen Organisationen muss World Vision ständig neu ausloten, was unter Wahrung der internationalen Richtlinien der humanitären Hilfe noch machbar ist.

Im Süden von Darfur fördert das Auswärtige Amt seit März zwei neue Hilfsprojekte von World Vision. Ziel des einen Projekts ist es, rund 5000 mangelernährte Kinder sowie schwangere und stillende Frauen mit Zusatznahrung zu versorgen. Die Mütter erhalten diese stärkende Nahrung in 7 Krankenstationen, die in den Flüchtlingslagern betrieben werden.

Im zweiten Projekt geht es darum, für rund 35.000 Binnenflüchtlinge trinkbares Wasser und Sanitäreinrichtungen bereit zu stellen. Dazu werden unter anderem 12 Bohrlöcher gebohrt und mit Handpumpen versehen sowie 250 Latrinen errichtet. Außerdem erhält die Zielgruppe Schulungen zur Stärkung des Hygienebewusstseins.

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