Sudan - Darfur / TschadADH-Vorstand Manuela Roßbach appelliert an die deutsche Öffentlichkeit

14-07-2004

"Die Situation der Kinder in Darfur darf uns nicht unberührt lassen", so Manuela Roßbach in ihrer heutigen Stellungnahme. Zurück gekehrt aus der Krisenregion Darfur zeigt sich Roßbach, Mitglied des ADH-Vorstandes, sehr betroffen von den Erlebnissen im Flüchtlingslager Kalma: "Die Katastrophe trifft am schlimmsten die Kinder und Säuglinge. In den Lagern, in denen CARE Nahrung und Hilfsgüter verteilt, ist jedes vierte Kleinkind unterernährt. Besonders die Babies sind den Strapazen der Flucht nicht gewachsen. Ich habe eine Frau mit ihrem Tod kranken Sohn Athaib, 11 Monate alt, getroffen. Beide waren allein drei Monate auf der Flucht bis sie in das von CARE betreute Lager kamen. Milch hat die selbst unterernährte Mutter schon lange nicht mehr. Die Augen des kleinen Athaibs sind die eines alten Mannes. Trotz allen Bemühens der Ärzte wird sein kleiner Körper wahrscheinlich nicht mehr genug Kraft zum Überleben finden. Wer ein Kind wie Athaib selbst gesehen und in den Armen gehalten hat weiß, dass hier Hilfe nicht warten kann."

"In Darfur zählt jeder Tag, jede Hand und jeder Euro, um Menschenleben zu retten. Daher appelliere ich erneut an die deutsche Öffentlichkeit, diese Kinder nicht ihrem Schicksal zu überlassen. Wir können diese humanitäre Verantwortung nicht von uns weisen", so Roßbach abschließend.

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