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GazakonfliktTrotz Jubel im Gaza-Streifen: Die Situation der Zivilbevölkerung bleibt weiterhin angespannt

27-08-2014

TERRA TECH verweist darauf, dass nach der Waffenruhe internationale Nothilfe nötig ist und die Arbeit vor Ort jetzt erst richtig beginnt

Nach 50 Tagen kriegerischer Auseinandersetzung haben sich Israel und die Hamas auf einen unbefristeten Waffenstillstand verständigt. „Diese Waffenruhe ermöglicht es den Menschen, zu einem Stück Normalität zurückzukehren,“ begrüßt Immanuel Jacobs, Geschäftsführer von TERRA TECH, die neuesten Entwicklungen in der Region. „Vor allem für die Kinder in den betroffenen Gebieten ist es wichtig, das sie zum neuen Schuljahr wieder regulär zur Schule gehen können. Aber auch den internationalen Hilfsorganisationen erleichtert die Waffenruhe den Zugang zur Region und ermöglicht somit eine gezielte Hilfe für die betroffene Zivilbevölkerung.“

Bisher hat TERRA TECH zusammen mit Partnern aus der Westbank dringend benötigte Infusionslösung und Schmerzmittel im Wert von 4.000 Euro an Gesundheitseinrichtungen im Gaza-Streifen geliefert. Angesichts der Situation vor Ort ist dies natürlich nur ein kleiner Tropfen, aber die Marburger Organisation wird sich auch weiter in der Region betätigen. „In den letzten Tagen hat uns eine ganz gezielte Anfrage erreicht, in der auf den Bedarf an Rollstühlen und Rollatoren für Kinder und Jugendliche hingewiesen wird,“ berichtet Jacobs. „Dieser Anfrage werden wir Rechnung tragen.“ Ein entsprechender Container mit orthopädischen Hilfsmitteln wird derzeit vorbereitet. „Für diese und weitere Hilfsvorhaben bitten wir um finanzielle Unterstützung. Denn auch wenn sich nach der Waffenruhe das Leben im Gaza-Streifen hoffentlich wieder normalisiert, ist eins klar: Internationale Nothilfe wird dringend benötigt.“

TERRA TECH engagiert sich schon seit über 15 Jahren in der Westbank und im Gaza-Streifen. In diesem Zeitraum wurden verschiedene Partner vor Ort mit der Lieferung von Rollstühlen, Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln unterstützt. Auch zum aktuellen Kooperationspartner, Union of Health Work Committees, bestehen langjährige gute Kontakte.

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