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NahostkonfliktASB-Kriseninterventionsteams aus Beirut und Zypern zurückgekehrt

31-07-2006

Ende letzter Woche sind die beiden Gruppen des Kriseninterventionsteams (KIT) des ASB München gesund und müde aus Beirut und Zypern zurückgekehrt. Sie waren dort im Auftrag des Auswärtigen Amtes im Einsatz, um deutsche Flüchtlinge aus dem Libanon psychologisch zu betreuen.

Viele Menschen, darunter auch allein reisende Kinder und Jugendliche, mussten betreut werden. Sie leiden zum Beispiel unter Schlafstörungen, weil sie von den Kriegserlebnissen verfolgt werden. Ein starkes Gefühl der Unsicherheit und der Angst beherrscht viele der Geflohenen. Oft trafen die KIT-Mitarbeiter auf Menschen, die nicht wussten, wo ihre Angehörigen sind. Sie hatten sie beim Besteigen der Fähre, auf der Flucht oder am Hafen verloren. Häufig mussten die Schiffe aufgrund der sich ständig verändernden Sicherheitslage überstürzt ablegen.

Die KIT-Mitarbeiter malten gemeinsam mit den Kindern Bilder, über die sie dann ins Gespräch über das Erlebte kamen. So konnte zumindest ein Anfang für die Verarbeitung der schlimmen Eindrücke gemacht werden. Es gab bei den Kindern sowohl ein großes Bedürfnis nach Sprechen und Spielen als auch nach Schweigen und Ruhe.

Häufig hatten die ASB’ler auch mit verletzten Menschen zu tun. Hier kamen ihnen neben ihrer psychologischen Kompetenz auch die Fähigkeiten im medizinischen Bereich zunutze.

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