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Flut SüdasienHELP-Nothelferin Nicole Bergmann berichtet aus der Katastrophenregion

14-08-2007

Nicole BergmannNicole Bergmann, 34, erfahrene HELP- Nothelferin und Maruf Ahmed, 56, Bangladeschi mit deutschem Pass, sind am Montag morgen in der Katastrophenregion von Bangladesch angekommen, wo über sechs Millionen Menschen obdachlos geworden sind und die Überschwemmungen bisher über 500 Tote gefordert haben. Im Gepäck haben die beiden zunächst 20.000 Euro aus dem Nothilfefonds von HELP. Ihre Aufgabe: Den Ärmsten der Armen unbürokratisch Hilfe zukommen lassen und sie mit dem Lebensnotwendigen versorgen. Ihre ersten Schritte schildert Nicole Bergmann an die HELP-Zentrale in Bonn

Menschen im Wasser

Schon bei der Ankunft in Dhaka ist es offensichtlich: Es regnet noch immer ohne Unterlass und es würde mich nicht wundern, wenn die Überflutungen hier noch um einiges Schlimmer werden. Derzeit hören wir, dass die Überschwemmungen zwar im Norden des Landes abnehmen und nach Süden also auch in Richtung Dhaka ziehen. Das Wasser scheint also von den Gebieten Kurigram und Gaibandha über Bogra in Richtung Sirajganj zu fließen, welches derzeit Berichten zufolge (u.a. Vereinte Nationen) die am schlimmsten betroffene Region ist.

In Sirajganj, einer Millionenstadt am Jamuna, haben die Deiche den Wassermassen nicht mehr stand gehalten. Hunderttausende leben dort nun in notdürftigen Auffanglagern. Durchfallerkrankungen und weitere durch verunreinigtes Wasser verursachte Krankheiten nehmen zu. Die Medien sprechen von den schlimmsten Monsunfluten seit 50 Jahren.

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