Ein syrisches Kind

Hilfe für FlüchtlingeSyrien: Aktion Deutschland Hilft fordert Zugang für Humanitäre Hilfe

12-03-2018

von Aktion Deutschland Hilft

Sieben Jahre nach Beginn des Syrienkrieges ist die humanitäre Lage der zivilen Bevölkerung so dramatisch wie nie. Mittlerweile sind innerhalb Syriens und in den Nachbarländern fast 19 Millionen Menschen auf Nothilfe angewiesen. In Ost-Ghouta nahe Damaskus sind derzeit 400.000 Menschen von der Außenwelt und damit von wichtigen Hilfsgütern wie Nahrungsmitteln und Medikamenten abgeschnitten.

Humanitäre Hilfe in Syrien: "Fünf Stunden reichen nicht aus"

"Die Nachrichten aus Syrien machen mich fassungslos! Erschütternde Bilder von Menschen in Ost-Ghouta, denen die blanke Angst um ihr Leben ins Gesicht geschrieben steht, weil sie den Bomben nicht entkommen können", sagt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft. "Fünf Stunden reichen nicht aus, um mit LKWs an umkämpfte Orte zu gelangen und Notleidende zu versorgen. Humanitäre Hilfe braucht realen Zugang zu den Menschen und die Möglichkeit, wirklich alle Betroffenen zu erreichen."

Hilfsorganisationen mussten aufgrund der anhaltenden Gefechte ihre Hilfsmaßnahmen einstellen. Auch Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft berichten, wie gefährlich die Lage in den umkämpften Regionen Syriens geworden ist.

Forderung: Zugang für Humanitäre Hilfe in Ost-Ghouta

Der UN-Sicherheitsrat forderte am 24. Februar einen einmonatigen Waffenstillstand, damit humanitäre Organisationen die syrische Bevölkerung mit lebensrettender Hilfe erreichen können. Bisher dauern die Kämpfe in Syrien weiter an und mit ihnen wird das Leid der Zivilbevölkerung immer größer.

Als Bündnis deutscher Hilfsorganisationen ist Aktion Deutschland Hilft weltweit für Menschen in Not da. Dort, wo es die Lage zulässt, helfen die Bündnisorganisationen in Syrien und in den Nachbarländern, in denen Millionen Flüchtlinge Sicherheit suchen.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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