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Cholera SimbabweUmfangreiches Wasser-Projekt von World Vision

19-12-2008

Simbabwe: Wasserpumpe von World Vision Im Kampf gegen die Cholera-Epidemie in Simbabwe weitet die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision nochmals ihren Einsatz aus. Mit finanzieller Unterstützung der schwedischen Regierung werden 25 neue Bohrlöcher geschaffen und mit Handpumpen versehen. Weitere 20 Brunnen werden Instand gesetzt und zur Wassergewinnung nutzbar gemacht. Die Brunnen sollen rund um die Stadt Bulawayo entstehen und wenigstens einem Teil der dort lebenden rund 1,2 Millionen Menschen Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen.

Das Wasser-Projekt ergänzt bereits laufende Hilfsmaßnahmen, mit denen World Vision und andere Hilfsorganisationen vor allem die Hygiene-Situation in der Region Bulawayo verbessern möchten. „In der Stadt Bulawayo gehen langsam die Wasser-Reinigungstabletten zur Neige“, sagt World Vision-Nothilfeleiter Daniel Muchena. „Wenn wir innerhalb der nächsten zwei Wochen keine Chemikalien zur Wasserbehandlung bekommen, besteht die Gefahr, dass sich die Cholera unter den 1,2 Millionen Einwohner schnell ausbreitet.“

World Vision engagiert sich in Simbabwe seit 1973, sowohl im Kampf gegen den Hunger und aktuell gegen die Cholera als auch in der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit. In den Grenzgebieten zu Mosambik beispielsweise betreibt World Vision intensiv Hygieneaufklärung. Zudem werden Brunnen errichtet und Wassertanks aufgestellt.

Simbabwe: Die neue Pumpe wird gefeiertAktuell unterstützt die Hilfsorganisation die Menschen und insbesondere Gesundheitsstationen im Kampf gegen Cholera mit der Ausgabe von Wasserreinigungstabletten, Desinfektionsmitteln und Rehydrierungslösungen. In Südafrika und Botswana haben die Helfer 21 Tonnen medizinischer Güter gekauft, die sie an den Cholera-Brennpunkten in Simbabwe verteilen.

Die Zahl der Cholera-Toten in Simbabwe ist nach Angaben des UN-Büros zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) auf mehr als 1100 angestiegen. Insgesamt gebe es momentan mehr als 20.000 Verdachtsfälle von Cholera-Infektionen. Das Bündnis der Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland Hilft“ befürchtet, dass die Epidemie noch über mehrere Monate lang im Land grassieren wird.

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