von Aktion Deutschland Hilft
Tagelange heftige Regenfälle und Stürme haben in mehreren Ländern Südostasiens schwere Schäden verursacht. Viele Menschen kamen bei den Unwettern ums Leben, Hunderte werden noch vermisst. Besonders groß ist die Zerstörung in Indonesien, Thailand und Malaysia, auch Sri Lanka ist betroffen.
Update (10.12.2025)
Indonesien erneut von schwerem Zyklon betroffen
In Indonesien hat sich die Lage durch einen weiteren Wirbelsturm zugespitzt. Zyklon Senyar hat das Land schwer getroffen und für Verwüstung, Verletzte und Tote gesorgt.
Nahezu 1.000 Menschen sind gestorben, 5.000 Menschen wurden verletzt und mehrere Hundert gelten als vermisst. Mehr als eine Million Menschen mussten vor der Naturkatastrophe fliehen und ihre Häuser verlassen.
Bündnisorganisationen und lokale Partner helfen
Unser Bündnis ist vor Ort im Einsatz, unter anderem der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) mit seinem lokalen Partner JEMARI Sakato. Am dringendsten braucht die betroffene Bevölkerung sauberes Wasser, vorübergehende Unterkünfte und medizinische Versorgung.
Die Helfer:innen haben in einer Region, die besonders stark von der Katastrophe betroffen ist, eine Wasserpumpe installiert, um die Versorgung mit Trinkwasser sicherzustellen.
Verwüstungen auch in Sri Lanka
Auch Sri Lanka ist von der jüngsten Wirbelsturmserie in Südostasien betroffen. Unter anderem ADRA ist im Einsatz und verteilt Lebensmittelpakete mit Reis, Linsen, Zucker, Salz, Öl und Bohnen, die die Versorgung von Hunderten Familien sicherstellen.
(Update 3.12.2025)
Südostasien: Ausmaß der Katastrophe zeigt sich erst nach und nach
Die Menschen in den betroffenen Gebieten benötigen nun unter anderem Lebensmittel, Trinkwasser und Hygieneartikel. Die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft beobachten die aktuellen Entwicklungen seit Beginn der Katastrophe genau.
Den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Deutschland erreichen zunehmend beunruhigende Nachrichten aus seinem indonesischen Büro. Vielerorts sei das Ausmaß noch immer nicht ersichtlich. Die indonesische Regierung hatte das Regionalbüro Anfang der Woche um Unterstützung bei der Umsetzung von Hilfsmaßnahmen gebeten.

Lokale Helfer:innen im Einsatz
Die lokalen Mitarbeitenden von ADRA in Indonesien berichten von mehr als 22.000 Menschen, die aufgrund von Überschwemmungen und Schlammlawinen ihre Häuser verlassen mussten. Die am schlimmsten betroffenen Regionen seien Zentral Tapanuli und Süd Tapanuli. Erste Einsatzkräfte der Hilfsorganisation sind unterwegs in das Gebiet. Auch in Sri Lanka ist ADRA aktiv.
Viele Regionen im Ausnahmezustand
Nach und nach wird das gesamte Ausmaß der Katastrophe sichtbar. Zahlreiche Familien wurden durch die Fluten aus ihren Häusern vertrieben, allein in den indonesischen Provinzen Nordsumatra, Westsumatra und Aceh sind es laut Katastrophenschutzbehörden rund 300.000 Menschen.
Zerstörte Straßen und Kommunikationsverbindungen erschweren die Hilfseinsätze. Ganze Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die Rettungs- und Aufräumarbeiten in den betroffenen Ländern dauern an.
Hintergrund: Aufeinandertreffende Wetterextreme in Zeiten der Klimakrise
Das Ausmaß der Katastrophe in Asien ist auf mehrere aufeinandertreffende Wetterextreme zurückzuführen - ein Phänomen, das von Wissenschaftler:innen immer wieder im Zusammenhang mit dem menschengemachten Klimawandel genannt wird.
Von großer Bedeutung sind vor diesem Hintergrund Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge, wie sie auch Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft weltweit zusammen mit lokalen Partnern umsetzen. Erfahren Sie mehr!
+++ Spendenaufruf +++
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
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Stichwort: Nothilfe weltweit
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