Richtiges Verhalten bei einem Wirbelsturm
© Aktion Deutschland Hilft/Stefan Trappe

Hurrikane und WirbelstürmeRichtiges Verhalten bei einem Wirbelsturm

Wohnen im gefährdeten Gebiet

Wohnt man in einem Gebiet, in dem häufig tropische Wirbelstürme auftreten, sollte man frühzeitig beginnen, sich für die Gefahrensituation zu wappnen. Fenster, Türen, Lichtschächte und Außenwände müssen schnell verbarrikadiert werden. Hierfür eignen sich hölzerne oder metallene Blenden und lange Nägel, die man vorrätig im Gebäude haben sollte.

Im Vorfeld sollte die frühzeitige Evakuierung von Hilfsbedürftigen, Kranken und Kindern geplant werden. Da man die Zugbahn und Begleiterscheinungen eines Sturmes nur sehr schwer abschätzen kann, sollte der Zufluchtsort möglichst weit von Küste und Flüssen entfernt in stabilen Gebäuden liegen. Prinzipiell gilt, sich rechtzeitig über Ausweichrouten zu informieren, da die Hauptverkehrsstraßen nach kürzester Zeit verstopft sein können.

Wenn sich ein Wirbelsturm ankündigt


Zusätzlich zum Verbarrikadieren von Türen und Fenstern müssen alle nicht befestigten Gegenstände wie Mülltonnen, Gartenmöbel oder Blumentöpfe in Sicherheit gebracht und Bäume weit zurückgeschnitten werden. Das Auto sollte für eine eventuelle Evakuierung vollgetankt und in die Garage gestellt werden. Es ist ratsam, Geld abzuheben und wichtige Dokumente in einem wasserdichten Beutel bereitzuhalten. Ein Erste-Hilfe-Set, Hygieneartikel und Medikamente gehören genauso zur Notfallausrüstung wie Schlafsäcke und warme Kleidung.

Ein Wasservorrat von mindestens vier Liter pro Tag und Person für etwa sieben Tage sollte vorrätig sein. Da die Gefahr eines Stromausfalls besteht, bieten sich als Lebensmittelvorrat Dosennahrung oder haltbare Snacks an. Für die Zubereitung sollte ein Campingkocher bereitstehen. Als Notbeleuchtung bieten sich Taschenlampen und Kerzen an. Ein batteriebetriebenes Radio hilft, sich über aktuelle Meldungen wie Evakuierungsbefehle zu informieren. Akkus von Laptops und Handys sollten geladen werden.

Während des Sturms

Befindet man sich in einem Wohnwagen, Zelt oder einem instabilen Haus, an der Küste, in der Nähe fließender Gewässer oder an Berghängen, sollte man sich so schnell wie möglich in Sicherheit bringen. Starkregen, Flutwellen und Erdrutsche, Tornados und Blitze sind die größten Gefahren während eines tropischen Wirbelsturms.

Daher sollte man sich während eines Sturms am besten in einen Schutzbunker oder einen Innenraum eines Hauses flüchten, der keine Fenster und im besten Fall keine Außenwände besitzt. Auf keinen Fall sollte man das Haus verlassen. Anweisungen der Gemeinden und Einsatzkräfte muss unbedingt Folge geleistet werden. Wird die Evakuierung befohlen, muss man die Gefahrenzone so schnell wie möglich verlassen.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet um Spenden für die Katastrophenvorsorge:

Spenden-Stichwort: Katastrophenvorsorge
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Sicher online spenden!