von Aktion Deutschland Hilft/World Vision
Wenn Capital über Menstruation, Gesundheit und Hygiene spricht, dann bricht sie damit in ihrer Heimat in Äthiopien mit Tabus. Sie überwindet Scham und Schweigen und hilft damit anderen Mädchen. Auch dabei, regelmäßig in die Schule zu gehen.
Kein Unterricht wegen der Periode?
Capital, 14 Jahre alt, weiß: Kein Mädchen sollte zwischen Bildung und Gesundheit wählen müssen. In der Realität sieht das für Millionen Mädchen anders aus. Denn das Thema Menstruation ist schambehaftet, manchmal stehen nicht ausreichend Hygieneprodukte zur Verfügung. Also bleiben die Mädchen während der Periode zu Hause und verpassen den Unterricht.
In der Region Tigray im Norden Äthiopiens, wo Capital lebt, hat World Vision sogenannte Gender Clubs eingerichtet. In einem dieser Clubs spricht Capital mit anderen Mädchen darüber, wie wichtig es ist, möglichst wenig Schulstoff zu verpassen. Darüber, wie sie das verhindern können.

Und darüber, was die Periode eigentlich ist. Denn viele Mädchen wissen noch immer so gut wie nichts darüber, in den meisten Schulen weltweit ist Menstruationsgesundheit kein Thema. Obwohl rund die Hälfte der Weltbevölkerung Frauen sind, überwiegt oftmals die Scham, über das Thema zu sprechen.
In den Gender Clubs stehen Hygienematerialien wie Binden, Seife und Reservekleidung bereit, ebenso eine zusätzliche Toilette. Damit kein Mädchen plötzlich nach Hause muss, wenn sie ihre Periode bekommt.
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Dank der Aufklärungsarbeit von Capital lernen die Mädchen, offen über die Menstruation zu sprechen, selbstbewusst aufzutreten und für sich einzustehen. Gemeinsam sorgen sie Stück für Stück für die Enttabuisierung des Themas innerhalb ihrer ganzen Gemeinschaft. Und damit für einen großen Schritt in Richtung Geschlechtergerechtigkeit.
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