Zwei Tage gegen Hunger und Armut
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ArmutZwei Tage gegen Hunger und Armut

Hunger und Armut sind für Millionen Menschen auf der Welt Realität – und das jeden Tag. Um auf diese humanitäre Katastrophen aufmerksam zu machen, haben die Vereinten Nationen zwei internationale Tage ins Leben gerufen: den Welternährungstag am 16. Oktober und den Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut am 17. Oktober.

Welternährungstag: Hunger für Millionen Menschen alltäglich

"Die Weltlandwirtschaft könnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt: Ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet", so Jean Ziegler, ehemaliger Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung. Trotzdem gehen zahlreiche Menschen jeden Tag hungrig zu Bett. Für sie ist der Hunger eine Katastrophe - Tag für Tag.

Seit 1979 erinnert der Welternährungstag (auch Welthungertag genannt) an die Not zahlreicher Menschen - aber auch an die Erfolge im Kampf gegen den Welthunger und Mangelernährung. Der Tag wird jedes Jahr am 16. Oktober begangen, dem Gründungsdatum der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).

Infografik: Aktuelle Zahlen zum Hunger weltweit

Die Infografik zeigt, wo die meisten Menschen auf der Welt hungern  
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Jedes Jahr wird am Welternährungstag ein anderes Thema in den Mittelpunkt gestellt. 2017 widmeten sich die UN den Zusammenhängen zwischen Hunger und weltweiten Fluchtbewegungen, Armut und extremen Wetterbedingungen. 2018 lautet das Motto: Eine Welt ohne Hunger bis 2030 ist möglich.

Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut

Um auf die Kinder, Frauen und Männer aufmerksam zu machen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, gibt es seit 1992 den Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut. Menschen, die weniger als 1,90 US-Dollar am Tag zur Verfügung haben, werden von der Weltbank als extrem arm definiert. Dieses wenige Geld reicht nicht, um Grundbedürfnisse wie Hunger zu befriedigen.

Armut wird oft von Generation zu Generation weitergegeben – es ist ein Teufelskreis: Unter- und Mangelernährung machen krank, weil Viren bei einem geschwächten Immunsystem leichtes Spiel haben. In einem Umfeld, in dem es am Allernötigsten fehlt, sind die Chancen auf Bildung gering. Ohne Ausbildung finden viele Menschen keine Arbeit oder verdienen nur wenig Geld. So fehlen ihnen wiederum die Mittel, um genügend Nahrung zu kaufen.

Infografik: Kreislauf der Armut

Kreislauf der Armut  
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Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut

Am Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut steht jedes Jahr ein anderes Thema im Fokus. 2017 wurde am 17. Oktober an eine friedliche und integrative Gesellschaft appelliert. 2018 machen die Vereinten Nationen darauf aufmerksam, dass bei der Beseitigung von Armut mit den betroffenen Menschen zusammengearbeitet werden sollte und ihnen mit Würde begegnen.

Die Beseitigung von Armut und Hunger sind die zwei von 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung – das Kernstück der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.

(Stand Oktober 2018)

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