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Taifun Haiyan/PhilippinenPhilippinen: ASB sondiert Lage auf Panay

14-11-2013

Schnelleinsatzteams bereiten Ausreise vor

Das Nothilfeteam des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) wird morgen auf die Insel Panay, nordwestlich von Cebu weiterfliegen. Dort wurden laut Schätzungen der Behörden etwa 170.000 Menschen durch den Taifun intern vertrieben.

Nothilfekoordinator Axel Schmidt (37) erklärte auf Cebu: „Auch auf Panay sind die Schäden durch den Taifun verheerend. Noch gibt es kaum offizielle Berichte von der Lage vor Ort, da sich die internationale Hilfe bislang vor allem auf die Inseln Leyte und Samar konzentrierte. Die philippinische Regierung hat den ASB deshalb gebeten sich ein Bild von der humanitären Lage auf der Insel zu machen.“

Das ASB-Nothilfeteam ist gestern auf der Insel Cebu eingetroffen und hat dort erste Koordinierungsgespräche mit der philippinischen Regierung, der UN und anderen Hilfsorganisationen geführt.

Vorbereitungen für FAST-Einsatz laufen

Zeitgleich zum Assessment auf den Philippinen laufen beim ASB in Deutschland die Vorbereitungen für die Entsendung des Schnelleinsatzteams „FAST" auf Hochtouren. Die FAST-Teams bestehen aus freiwilligen Auslandshelfern und werden in der Katastrophenregion basismedizinische Versorgung leisten. Auch der Einsatz einer Trinkwasseranlage wird geprüft. Insgesamt fünf Tonnen ASB-Material, darunter die medizinische Ausrüstung des FAST-Teams sowie ein „Emergency Health Kit“ für die medizinische Versorgung von 30.000 Menschen werden in der nächsten Woche auf den Philippinen eintreffen.

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