Sudan - Darfur / TschadASB verteilt Hilfsgüter an sudanesische Flüchtlinge im Tschad

21-09-2004

Hilfsgüter für Flüchtlinge Insgesamt 40.000 Menschen, die aus ihrer Heimat Westdarfur in die Camps Am Nabak, Iridimi und Touloum bei Iriba geflohen sind, erhielten vom ASB Seife, Decken, Matten und Moskitonetze. Unterstützt wird das Hilfsprojekt im Wert von 250.000 Euro vom Auswärtigen Amt.

Insgesamt sind nach offiziellen Schätzungen rund 200.000 Menschen vor der systematischen Vertreibung in Westdarfur ins Nachbarland Tschad geflohen. Die meisten von ihnen leben unter schwierigsten Bedingungen in Flüchtlingscamps.

Hilfsgüter für Flüchtlinge Joerg Meyer, der ASB-Mitarbeiter im Tschad, beschreibt die Situation in den Camps: "Die Lager befinden sich in einer kargen Gegend, wo kein Baum Schatten spendet. Es fehlt an so vielem. Zum Schutz gegen den Staub und die Kälte bringen wir den Flüchtlingen jetzt Decken und Matten. Außerdem erhalten sie von uns die dringend benötigte Seife, ebenso wie Moskitonetze zur Vorbeugung von Malaria während der Regenzeit." Nicht nur die harten Bedingungen im Lager, auch die Schicksale der Menschen haben Meyer bewegt: "Alle berichten von der Vertreibung aus den Dörfern und der strapaziösen Flucht in den Tschad. Fast jeder hat Familienangehörige verloren, Kinder wurden entführt und Frauen vergewaltigt. Das Vieh, der wertvollste Besitz, wurde geraubt und Lebensmittelvorräte verbrannt."

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