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Cholera SimbabweAktion Deutschland Hilft befürchtet rasante Ausbreitung

12-12-2008

Cholera in Simbabwe: Flüchtlinge hoffen auf medizinische Versorgung in Südafrika „Von der Cholera können binnen kurzer Zeit Tausende dahingerafft werden, wenn wir nicht schnellstens Hilfe leisten“, befürchtet Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. „Die Situation droht noch verheerender zu werden, wenn Wanderarbeiter zum Jahresende von den großen Zentren aufs Land reisen, um ihre Familien zu besuchen und so die Seuche weiter in die ländlichen Gebiete tragen.“

Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind bereits seit Tagen mit der Bekämpfung der Cholera in Simbabwe beschäftigt. So hat die Bonner Hilfsorganisation HELP mit Unterstützung der Malteser 15 Tonnen Infusionen und Medikamente von action medeor nach Simbabwe auf den Weg gebracht. CARE verteilt Nahrungsmittel an Behandlungszentren für Cholera und plant die Versorgung mit Seife, Wasserkanistern und Entkeimungstabletten.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO beziffert die Zahl der Erkrankten derzeit auf knapp 16.500 Menschen, landesweit sind etwa 800 Todesfälle zu beklagen. Hilfsorganisationen gehen davon aus, dass die Zahl der Betroffenen mittlerweile weitaus höher liegt. Besonders betroffen sind die Regionen um Beitbridge, Harare, Nyamapanda, Chinhoyi und Kariba.

Cholera gehört zu den Krankheiten, die sich rasant ausbreiten, wenn die Wasserversorgung mangelhaft funktioniert, Menschen defekte Abwasserleitungen nutzen und keine Elektrizität zur Verfügung steht, um verschmutztes Wasser abzukochen.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

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