Initiative #CSRhumanitärProf. Matthias Fifka über unternehmerisches Engagement

Wir haben Matthias Fifka gefragt:

Warum sollten sich Unternehmen in der humanitären Hilfe engagieren?

Ich glaube, es ist zum einen eine Notwendigkeit, weil wir mehr humanitäre Problemlagen haben werden im 21. Jahrhundert. Es kann den Unternehmen aber auch einen Mehrwert stiften, d.h. es dient natürlich dem Image, der Reputation- das ist das woran man als erstes denkt -es gibt aber auch viele andere Gründe, warum Unternehmen davon profitieren können, vor allem in Hinblick auf die Mitarbeiter.

Mitarbeiter arbeiten lieber für Unternehmen, die sich sozial engagieren. Wo sie sich einbringen können, wenn sie an Projekten teilnehmen können. Dies dient dann nicht nur der Mitarbeiterzufriedenheit und Loyalität, sondern es dient auch der Kompetenzentwicklung. D.h. ich kann in der Kooperation mit Hilfsorganisationen im Rahmen der Humanitären Hilfe Kompetenzen weiterentwickeln, ich kann soziale oder Teamfähigkeiten weiterentwickeln, da gibt es viele, viele Punkte wie Unternehmen profitieren können.

Wie kann der Dialog der Initiative #CSRhumanitär Partnerschaften von Unternehmen und Hilfsorganisationen fördern?

Ich glaube, das ist sehr hilfreich, weil wir in Deutschland daran arbeiten müssen, Hilfsorganisationen bzw. NGOs und Unternehmen noch stärker zusammenzubringen. Da sind häufig noch Barrieren vorhanden, auch mentaler Natur, die man überwinden muss, obwohl beide Seiten vielleicht sogar gerne zusammenarbeiten wollen, aber da gibt es einfach noch einzelne Ressentiments, und ich glaube da ist einfach Dialog die beste Art und Weise, wie man diese Barrieren abbrechen kann und dann auch wirklich in die Zusammenarbeit gehen kann.