Sechs Journalisten zwischen 25 und 35 Jahren sind für den „Journalistenpreis Humanitäre Hilfe“ nominiert. Zwischen März und Juni 2018 reisten sie in Hilfsprojekte weltweit. Auf Twitter, Instagram und Facebook nahmen sie und deutsche Hilfsorganisationen die User mit. Das sind die Social Media Highlights von den Recherchereisen durch Nepal, Kenia und Uganda, Bangladesch, den Libanon und Niger.
Nepal-Reise von Adrian Breda
Fast 9000 Menschen starben, als im April 2015 die Erde in Nepal bebte. Mehr als eine halbe Millionen Häuser wurden bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 zerstört, die Naturkatastrophe traf die Ärmsten der Armen. Adrian Breda startete seine Reise Mitte März mit den Hilfsorganisationen CARE und action medeor. In den Projekten erfuhr der Journalist nicht nur, wie die nepalesische Bevölkerung im erdbebensicheren Häuserbau ausgebildet wird, sondern auch wie die Sanitär- und Hygieneversorgung an Schulen verbessert werden kann.
Sicher gelandet: Silvius Breitenfeld von CARE (r.) & @AdrianBreda .Adrian ist Nominierter des @ADH102030 Journalistenpreises #stories4aid .Er wird Projekte von CARE in #Nepal @CareNepal besuchen & recherchieren, was sich dort, fast 3 Jahre nach den schweren Erdbeben, getan hat! pic.twitter.com/7b6HuNJbzu
— CARE Deutschland (@care_de) 12. März 2018
Unterwegs in #Nepal: Der Journalist @AdrianBreda besucht für seine Recherchereise für den Journalistenwettbewerb #stories4aid auch unsere abgelegensten Projektstandorte :-) https://t.co/u5wMjfrJdK
— action medeor (@actionmedeor) 16. März 2018
Uganda und Kenia-Reise von Johanna Sagmeister
Im April besuchte Johanna Sagmeister Hilfsprojekte von Malteser International und der Johanniter-Auslandshilfe in Uganda und Kenia. Die Länder sind Zufluchtsorte von mehr als einer Million Südsudanesen, die vor den gewaltsamen Konflikten in ihrer Heimat fliehen. In Uganda erlebte die Journalistin, wie Malteser International für eine Verbesserung der medizinischen und sozialen Betreuung von behinderten Kindern sorgt.
Caring for children with disability and their families is one of our project focus in Uganda https://t.co/CnuIFd3hVu @JohannaSagt got to visit our project today! @ADH102030 #stories4aid pic.twitter.com/wgS0RajE4g
— Malteser Intl. (@MalteserInt) 16. April 2018
Ein weiterer Stop: Das Kakuma Refugee Camp der Johanniter-Auslandshilfe in Kenia. Dort traf und sprach Johanna Sagmeister mit Flüchtlingen, die beispielsweise aus der Demokratischen Republik Kongo und dem Südsudan geflohen sind. Zudem bekam sie Eindrücke von der medizinischen Hilfe der Johanniter-Auslandshilfe in den Gesundheitseinrichtungen in Kakuma und Kalobeyei.
Libanon-Reise von Karsten Kaminski
Karsten Kaminski führte seine journalistische Arbeit bisher oft nach Osteuropa. Durch das Reisestipendium erlebte er nun auch erstmals den Nahen Osten. Im Libanon besuchte er Hilfsprojekte von arche nova, Habitat for Humanity und Islamic Relief. Der Journalist sah unter anderem Hilfsprojekte, die sich mit der Schulbildung von syrischen Flüchtlingskindern beschäftigen.
.@KarstenKaminski bei der Arbeit: Der Journalist ist mit uns im #Libanon unterwegs und besucht im Rahmen des "Journalistenpreises Humanitäre Hilfe" #Schulen, in denen geflüchtete Kinder aus #Syrien lernen können. #stories4aid @ADH102030 pic.twitter.com/lWpSsDtqHY
— arche noVa e.V. (@archenoVa) 26. April 2018
Viel Erfolg @KarstenKaminski! Im Rahmen des Journalistenwettbewerbs von @ADH102030 und @AuswaertigesAmt wird der Journalist auch ein Projekt von uns @HFHDeutschland & @Habitatemea besuchen. #stories4aid #jp1718
— HFH Deutschland (@HFHDeutschland) 30. April 2018
Bangladesch-Reise von Thembi Wolf
Während Karsten Kaminski im Libanon die Lebenssituation von Flüchtlingen sah, erlebte Thembi Wolf Gleiches auf einem anderen Kontinent. Zusammen mit World Vision und dem Deutschen Roten Kreuz reiste die Journalistin nach Bangladesch. Der Schwerpunkt der besuchten Projekte lag hierbei in der Nothilfe für Flüchtlinge und Gastgemeinden in Cox’s Bazar.
Eine Million #Flüchtlinge am #Timmendorferstrand - was wäre da wohl los? Am Timmendorfer Strand von #Bangladesch ist genau das passiert. #CoxsBazar #RohingyaCrisis #Rohingyas #stories4aid pic.twitter.com/zbFhZFLFZR
— World Vision De (@WorldVisionDe) 8. Mai 2018
Fast eine Million Menschen sind von #Myanmar nach #Bangladesch geflüchtet. Die Hälfte davon #Kinder. Was passiert mit ihnen im Lager der #Rohingya? #stories4aid pic.twitter.com/neIMDOuugs
— World Vision De (@WorldVisionDe) 9. Mai 2018
Griechenland-Reise von Sebastian Schneider
Sebastian Schneider fuhr zusammen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und Help – Hilfe zur Selbsthilfe nach Griechenland. In der Region Attika und Thessaloniki sah er sich Projekte zur Verbesserung der Situation von Flüchtlingen in Griechenland an. Im ersten Teil seiner siebentägigen Reise besuchte er das von Help ins Leben gerufene Mosaico House in Athen. In dem Projekthaus sind alleinreisende Frauen mit Kindern untergebracht, die neben Sprachkursen auch psychosoziale Unterstützung erhalten. Im Diavata-Camp bei Thessaloniki bekam er einen Eindruck davon wie der ASB sich vor Ort um die geflüchteten Menschen kümmert.
Heute bricht @sebschneider34 nach #Griechenland auf, um dort die Arbeit von Help und @asb_de kennenzulernen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! Mehr über Sebastian, die Reise und unsere Projekte vor Ort: https://t.co/Wbvdd4uAg4 #stories4aid pic.twitter.com/OogSwFFwh4
— Help (@HELPfromGermany) 14. Mai 2018
@sebschneider34 besuchte ein Flüchtlingscamp des ASB in Griechenland und konnte sich einen Eindruck von den Gegebenheiten vor Ort machen. #stories4aid, @ASB_Greece https://t.co/xsYirw4nRU
— ASB Deutschland e.V. (@asb_de) 22. Mai 2018
Niger-Reise von Alexandra Rojkov
Den Abschluss der Recherchereisen bildete Anfang Juni die Journalistin Alexandra Rojkov mit ihren Partnerorganisationen humedica und der Welthungerhilfe. Sie reiste mit den beiden Hilfsorganisationen in den Niger und erhielt einen Einblick in Projekte zur Verbesserung der Ernährungssituation der nigerianischen Bevölkerung und der medizinischen Hilfe.
Über den Journalistenpreis
Die sechs nominierten Journalisten stehen nun vor der Aufgabe, neue Wege der Berichterstattung zu humanitärerer Hilfe zu entwickeln. Das Augenmerk: besonders schutzbedürftige Menschen. Im Herbst entscheidet die Jury des Journalistenpreises, welche digitale Story am meisten überzeugt hat. Der beste Beitrag wird auf der Verleihung des Journalistenpreises am 15. November 2018 in Berlin prämiert.
Weitere Entwicklungen und Neuigkeiten zum Journalistenpreis Humanitäre Hilfe lesen Sie auf Twitter, Instagram und Facebook unter dem Hashtag #stories4aid






