von Aktion Deutschland Hilft
Sechs Nachwuchsjournalist:innen haben im Auswahlverfahren des „Journalismuspreis Humanitäre Hilfe“ mit ihren Bewerbungen überzeugt: Sie erhalten ein Reisestipendium in humanitäre Hilfsprojekte weltweit und suchen nach neuen Wegen, Geschichten über humanitäre Hilfe lebendig und vielschichtig zu erzählen.
Zwischen April und Juli besuchen die jungen Journalist:innen Projekte in verschiedenen Teilen der Welt, z. B. Kolumbien, Burundi oder Bangladesch.
Das sind die Nominierten für 2026
Nominiert für den “Journalismuspreis Humanitäre Hilfe” sind Jonas Geisler, Magdalena Gräfe, Clara Hoheisel, Simone Kamhuber, Leon Kirschgens und Julius Seibt.
Unterstützt werden sie auf ihren Reisen von deutschen Hilfsorganisationen: action medeor, Aktion gegen den Hunger, Handicap International, Malteser International, Save the Children und der Welthungerhilfe.
Humanitäre Hilfe sichtbar machen
Wer sind die Akteur:innen in den Einsatzgebieten, die vom ersten Tag einer Katastrophe an Hilfe leisten? Wie sieht humanitäre Hilfe vor Ort tatsächlich aus? Und welche nachhaltigen Effekte erzielt die Hilfe in Krisenregionen?
Mit ihren Recherchen haben die Nominierten die Möglichkeit, innovative journalistische Arbeiten zum Thema humanitäre Hilfe zu erstellen, die auf den Wandel der Mediennutzung reagieren und gesellschaftliche Entwicklungen berücksichtigen.
“Gerade in der heutigen Zeit, in der Krisen zunehmend komplexer werden und länger andauern, ist es unerlässlich, Geschichten der Menschen vor Ort authentisch zu erzählen und globale Zusammenhänge sichtbar zu machen. Ob Video, Reportage, Podcast oder andere journalistische Formate – bei der Ausgestaltung der Beiträge können die Medienschaffenden kreativ werden und ihre eigenen Ideen einbringen.”
Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft.
Vergabe der Reisestipendien erfolgt bereits zum vierten Mal
Mit dem Journalismuspreis würdigt Aktion Deutschland Hilft mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts seit 2015 journalistische Arbeiten, die zeitgemäße Wege der Berichterstattung zu humanitärer Hilfe aufzeigen.
Diese können dazu beitragen, das Bewusstsein in der Gesellschaft für die Notwendigkeit einer solidarischen und nachhaltigen humanitären Hilfe zu schärfen und den Dialog über mögliche Lösungen zu fördern.
Der Mensch im Mittelpunkt
“Bei der Menge an Nachrichten, die uns jeden Tag erreicht, ist es entscheidend, mutig neue mediale Formate zu probieren. Unser Ziel ist es, mithilfe anschaulicher Geschichten den Mehrwert und die Wirkung der von Deutschland finanzierten Unterstützung sichtbar zu machen und dabei die Menschen, denen diese Hilfe zugutekommt, in den Mittelpunkt zu rücken”, sagt Dr. Lars Castellucci, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt.
Wer entscheidet dieses Jahr über die besten Beiträge?
Eine unabhängige Jury entscheidet anschließend, wer den Journalismuspreis gewinnt. Mit dabei sind sechs Expert:innen aus Journalismus und Humanitärer Hilfe:
Marion Dilg (Online-Redakteurin Südwestrundfunk), Andrea Kümpfbeck (Chefredakteurin Augsburger Allgemeine), Oliver Mayer-Rüth (Journalist Bayrischer Rundfunk/ARD), Jörg Sadrozinski (Freier Journalist und Dozent), Ralf Südhoff (Direktor Centre for Humanitarian Action) und Vanessa Vu (Journalistin und Buchautorin).
+++ Spendenaufruf +++
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
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