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Westafrika/SahelMilitärputsch verschärft Situation malischer Flüchtlinge

23-03-2012

Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft schaffen Zugang zu medizinischer Versorgung

Mehr als 206.000 Menschen sind laut UN in Mali und an dessen Grenzen auf der Flucht. Grund dafür ist der Konflikt zwischen malischem Militär und Tuareg-Rebellen, der bereits seit mehreren Monaten andauert. Nun hat das Militär den malischen Präsidenten gestürzt.

Für humanitäre Hilfsorganisationen ist es schwierig, zu den Betroffenen zu gelangen und ihnen zu helfen. Besonders im Norden des Landes, wo die Menschen zudem versuchen gegen die drohende Hungersnot zu kämpfen, verschlechtert sich die Situation fortwährend. Insbesondere Trinkwasser, Nahrungsmittel, Unterkünfte und Gesundheitsversorgung werden hier benötigt.

In Burkina Faso halten sich momentan 23.000 Flüchtlinge aus den Gebieten rund um die malische Hauptstadt Bamako auf, die keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Die Bündnispartner action medeor und Help senden daher 700 Kilo an notwendigen Medikamenten und medizinischem Equipment nach Burkina Faso, u. a. für Erste Hilfe, Geburtshilfe, Chirurgie, Zahngesundheit und Laborbedarf.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
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