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Unruhen in LibyenHilferufe aus Libyen reißen nicht ab

06-04-2011

Die Situation in Misurata wird immer schlimmer. Jeden Tag sterben Menschen! In dem einzigen Krankenhaus in Misurata operieren sieben Ärzte rund um die Uhr.

„Es müssen viele Amputationen und schwere Operationen durchgeführt werden“, berichtet ein Arzt. medeor bringt nun die vierte Hilfssendung für das Krankenhaus auf den Weg, dringend gebraucht werden Schmerzmittel, Antibiotika, Verbandsstoffe und chirurgisches Besteck.

Die Hilfssendung wird morgen in Malta ankommen, von dort geht es per Schiff weiter nach Misurata.

Bisher hat medeor für die libyschen Flüchtlinge an der tunesischen Grenze und die Verletzten in dem Krankenhaus in Misurata 384 große Medikamentenpakete mit einem Gesamtgewicht von über 6.000 Kilo auf den Weg gebracht.

Weitere Hilfssendungen werden im Tönisvorster Medikamentenlager gepackt, denn die Hilferufe reißen nicht ab.

Unruhen in Libyen, Tunesien und Ägypten © Das Bündnis der Hilfsorganisationen