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Taifun Haiyan/PhilippinenCARE-Pakete erreichen entlegene Gemeinden in den Philippinen

20-11-2013

Unterstützung von philippinischen Freiwilligen ist das „Rückgrat der Hilfe“ / Nahrung für 24.000 Menschen verteilt

Knapp zwei Wochen nach dem verheerenden Wirbelsturm Haiyan, der auf den Philippinen immense Schäden hinterlassen hat, erreicht CARE inzwischen auch entlegene Gemeinden in Leyte mit Hilfsgütern. Diese Verteilungen werden vor allem durch den unermüdlichen Einsatz und die Hilfsbereitschaft einheimischer Freiwilligen unterstützt.

„Viele der philippinischen Helfer haben Verwandte oder Freunde durch den Taifun verloren, ihre Häuser wurden zerstört und sie sind selbst in größter Not“, berichtet CARE-Mitarbeiterin Sandra Bulling, die kurz nach dem Wirbelsturm in Leyte war. „Doch nun helfen sie uns dabei, Nahrungsmittel und Hilfsgüter an andere Überlebende zu verteilen und sind das Rückgrat unserer Arbeit. Es ist sehr ermutigend zu sehen, welche Solidarität, Menschlichkeit und Stärke sich hier nach dieser Katastrophe zeigt.“

CARE wird bis morgen Nahrungsmittel-Pakete an 24.000 Menschen in 16 entlegenen Gemeinden um die Stadt Ormoc verteilt haben. Diese enthalten Reis, Fischkonserven, Dosenfleisch und Kekse. Eine fünfköpfige Familie kann sich damit drei Tage lang ernähren. Zeitgleich arbeitet CARE mit lokalen Partnerorganisationen daran, die Verteilung von Lebensmitteln sowie Baumaterial in Leyte, Panay und Samar auszuweiten. Insgesamt sollen damit 200.000 Menschen erreicht werden. „Mit diesen Hilfsgütern können sich die Menschen eine erste neue Lebensgrundlage schaffen“, berichtet Sandra Bulling. „Aber es wird in den kommenden Monaten noch weiterhin viel zu tun geben.“

Die Vereinten Nationen schätzen, dass 13 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Wirbelsturms betroffen sind, knapp 4.000 Menschen verloren nach aktuellen Informationen ihr Leben. Über zwei Millionen Menschen leben derzeit unter freiem Himmel, weitere zwei Millionen können nicht in ihre Häuser zurückkehren und leben in Notunterkünften. CARE plant, nach der akuten Nothilfe den Wiederaufbau zu unterstützen und Gemeinden dabei zu helfen, die Katastrophenvorsorge auszubauen. 

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