550-nordirak-medikamente

NordirakASB und action medeor bringen Medikamente zu Flüchtlingen im Nordirak

14-08-2014

Hunderttausende fliehen vor IS-Milizen

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und action medeor bringen dringend benötigte Medikamente zu den Flüchtlingen im Nordirak. In Tönisvorst packen die Mitarbeiter von action medeor zurzeit ein sogenannten Emergency Health Kit, das der ASB dann in die nordirakische Stadt Dohuk bringen wird. „Mit den Medikamenten können 10.000 Menschen drei Monate lang medizinisch versorgt werden“, sagt Bernd Pastors, Vorstandssprecher von action medeor. „Die Verteilung der Hilfsgüter übernehmen die kurdischen Gesundheitsbehörden.“

Der ASB hat mit den kurdischen Gesundheitsbehörden bereits 2012 erfolgreich zusammengearbeitet. Damals haben ASB-Freiwillige nahe der Stadt Dohuk syrische Flüchtlinge sechs Wochen lang in einer Zeltambulanz medizinisch versorgt.

Außerdem bereiten ASB und action medeor weitere Hilfsmaßnahmen für die Flüchtlinge vor. „Die Lage im Nordirak ist dramatisch“, so Carsten Stork, Einsatzkoordinator der ASB-Auslandshilfe. „Unsere Partner berichten, dass die Menschen auf der Flucht vor dem Terror des Islamischen Staates (IS) auf offener Straße campieren. Viele konnten nichts retten als die Kleider, die sie auf dem Leib tragen.“

Die Behörden in Dohuk berichten, dass dort zurzeit mehr als 150.000 Flüchtlinge Zuflucht gesucht haben. Täglich kommen neue Menschen an. Zudem sind noch immer tausende Menschen in den Sinjar-Bergen eingeschlossen. Auch sie warten dringend auf Hilfe. „Wir wollen so schnell wie möglich nicht nur Medikamente, sondern auch Nahrungsmittel und Hygieneartikel an die Flüchtlinge verteilen“, erklärt Stork. 

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die humanitäre Hilfe im Nordirak

Spenden-Stichwort: Nordirak
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
jetzt online spenden!

© Bündnis deutscher Hilfsorgansationen: Spenden für die Nothilfe Nordirak