Erdbeben IndonesienStändig neue Bitten um Hilfe

29-05-2006

Mit Notfallmedikamenten, medizinischen Verbrauchsgütern, und Tragen sind drei Mitarbeiter von Malteser International in Yogyakarta und Bantul eingetroffen. „Wir erhalten ständig Anrufe mit der Bitte um weitere Hilfen“, so Volker Stapke, Projektkoordinator der Malteser auf Java. Malteser International leistet lebensrettende Sofortmaßnahmen und unterstützt die medizinische Arbeit im Krankenhaus von Bantul und in einem der Feldkrankenhäuser. Die mobile Klinik wird im Radius mehreren Kilometern um Bantul Betroffene aufsuchen, die noch ohne medizinische Versorgung sind. „Da geht es noch um Diagnose, erste Behandlung und eventuell auch um Transfers in ein Krankenhaus“, so Stapke.

Derzeit plant Malteser International zudem, Hygieneartikel und Kochgeschirr im Land selbst zu kaufen, damit die Betroffenen das Nötigste haben. „Aber auch an den Wiederaufbau muss man schon denken“, ist sich Stapke sicher. Malteser International wird voraussichtlich mindestens drei Monate im Krisengebiet tätig sein.

Bei dem Erbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala wurden nach Angaben der indonesischen Regierung mehr als 5.000 Menschen getötet, Zehntausende wurden verletzt. Die Suche nach verschütteten Personen dauert an. Die Krankenhäuser vor Ort sind weiterhin so überlastet, dass sie keine Verletzten mehr aufnehmen können.

Malteser International ist seit dem Tsunami 2004 in Indonesien mit Wiederaufbauprojekten und in der Basisgesundheitsversorgung aktiv. Derzeit arbeiten 12 internationale und mehr als 200 lokale Kräfte in der vom Tsunami betroffenen Region.

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