Erdbeben IndonesienJohanniter arbeiten gut mit indonesischem Katastrophenschutz zusammen

29-05-2006

„Die Johanniter arbeiten unkompliziert und gut mit dem indonesischen Katastrophenschutz zusammen und haben den Bedarf für die Erdbebenopfer schnell klären können,“ sagt die Johanniter-Programmkoordinatorin in Indonesien, Eva Philipps. „Vor allem Zelte, Matten, Decken, Medikamente und Nahrungsmittel werden benötigt. Die Johanniter bereiten Hilfslieferungen vor. Sie versuchen, alles Notwendige in der Region zu beschaffen.

Aus ihrem Nothilfefonds stellten sie umgehend 50 000 Euro bereit. Eva Philipps befindet sich derzeit in Klaten, 30 Kilometer nördlich von Yogyakarta, einem Gebiet, das ebenfalls stark vom Erdbeben betroffen ist. Ihr Eindruck: „Nicht nur internationale, auch indonesische Nichtregierungsorganisationen sind sehr aktiv, um den Opfern zu helfen.“

Eva Philipps steht am Dienstag zwischen 14 und 16 Uhr MEZ für Interviews zur Verfügung. Gespräche werden über die Pressestelle der Johanniter-Unfall-Hilfe in Berlin vermittelt: Mobil 0173-6128023.

Die Johanniter leisteten bereits nach dem Tsunami 2004 den Menschen auf den indonesischen Inseln Sumatra, Nias und Simeulue Nothilfe. Nach dem schweren Erdbeben auf Nias im März 2005 koordinierten sie die Hilfsmaßnahmen auf dieser Insel. Gegenwärtig unterstützen sie die Tsunami-Opfer in längerfristigen Projekten.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist Mitglied von Aktion Deutschland Hilft e.V., einem Bündnis von zehn deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln.

Sie unterstützt den Spendenaufruf von Aktion Deutschland Hilft.

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