Erdbeben IndonesienFünf Tonnen Medikamente aus Tönisforst

01-06-2006

„Wir brauchen ganz dringend Medikamente“, meldet sich Regina Holle aus Yogyakarta auf Java bei action medeor. Sie ist für die „Christliche Stiftung für öffentliches Gesundheitswesen“ zuständig für die elf Krankenhäuser in Yogyakarta und außerdem für 15 Notarztwagen, durch die die Menschen in den ländlichen Gebieten unterstützt werden. „Wir brauchen alles an Medikamenten, vor allem aber Antibiotika, Schmerzmittel, Wundsalben, Verbandsstoffe und Gipsschienen, aber auch Nahtmaterial und Skalpelle“, so Holle. „Wir müssen uns auch darauf einstellen, dass eventuell zu Cholera- und Typhusfällen kommt.“

Die Mitarbeiter bei der action medeor haben alle Hände voll zu tun. „Die ersten Sendungen sind bereits auf Yogyakarta eingetroffen, heute sind weitere Medikamenten-Pakete mit fast 2000 Kilo Gewicht auf den Weg gebracht worden“, sagt Bernd Pastors, Vorstand der action medeor. „Weitere Hilfssendungen werden zur Zeit zusammengestellt und gepackt, das sind dann insgesamt 5000 Kilo Medikamente und Verbandsstoffe“, so Pastors.

Inzwischen beziffert die indonesische Regierung die Zahl der Toten nach dem Erdbeben auf Java auf mehr als 6200. Verletzt worden sind mehr als 46.000 Menschen, über 500.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren.

action medeor: Das Tönisvorster Medikamenten-Hilfswerk rettet mit Medikamenten und medizinischen Hilfsgütern viele Menschenleben in den armen Regionen der Welt. Dank des großen Medikamentenlagers leistet action medeor auch rasche Not- und Katastrophenhilfe. Dazu kommt der Aufbau von Basisgesundheitsdiensten in Lateinamerika und in Afrika und die weltweite Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose.

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