Erdbeben IndonesienErste Hilfslieferung für Erdbebenopfer

31-05-2006

Die Johanniter haben heute, 31. Mai, Decken, Matten, Medikamente und Babynahrung im Wert von 10.000 Euro in Dörfern der Erdbebenregion um Bantul in Indonesien verteilt.

Außerdem werden die Johanniter noch heute Schmerzmittel, Antibiotika und chirurgisches Material für ein Krankenhaus in Bantul im Wert von 34.000 Euro liefern.

Das Bethesda-Krankenhaus in Bantul ist überfüllt mit Menschen, die zum Teil an schweren Knochenbrüchen und infektiösen Wunden leiden. Außerdem warten in den abgelegenen Dörfern die Menschen immer noch auf Hilfe, weswegen die Johanniter mit der Hilfe von lokalen Hilfsorganisationen ihre Materialien dort hin bringen.

Eva Philipps, Koordinatorin der Johanniter berichtet: „Die Helfer kommen nicht immer zu den zerstörten Ortschaften durch, weil es schwere Regenfälle gibt und auch der Katastrophentourismus die Straßen verstopft.“ Philipps ist seit zwei Tagen in der schwer betroffenen Region Bantul und Klanten im Umkreis der Stadt Yogyakarta unterwegs. „Die Menschen zeigen kaum ihre Gefühle nach außen, doch wenn man genau hinsieht, muss man ihre Angst und Panik erkennen.“

Die Arbeit der einheimischen Katastrophenhelfer laufe auf Hochtouren, so Philipps. Viele indonesische Bürger, vor allem Studenten unterstützen die Helfer tatkräftig. Die von den indonesischen Behörden organisierte Hilfe sei ebenfalls wirkungsvoll.

Die Johanniter koordinieren ihre Arbeit mit den zehnOrganisationen von Aktion Deutschland Hilft. Als Teil dieses Bündnisses leisteten sie bereits nach dem Tsunami 2004 den Menschen auf den indonesischen Inseln Sumatra, Nias und Simeulue Nothilfe.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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