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Ebola WestafrikaAktion Deutschland Hilft: Auswirkungen von Ebola begrenzen

29-09-2014

Bündnispartner klären auf und führen Hygienemaßnahmen durch

Um die Auswirkungen von Ebola zu verringern und einer weiteren Verbreitung des Virus vorzubeugen, sind derzeit neun Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft im Einsatz. Im Vordergrund stehen dabei die Aufklärung der Bevölkerung und die Durchführung von Hygienemaßnahmen. Erklärtes Ziel der Mitgliedsorganisationen ist es, unter Nutzung vorhandener Strukturen in den von Ebola betroffenen oder bedrohten Ländern koordinierte Hilfe zu leisten. Dazu befinden sich die Mitgliedsorganisationen im engen Austausch über Bedarfe, Einsatzgebiete und Personal.

Die medizinische Krise steuert auf eine humanitäre Notlage zu: Es drohen Ernteausfälle, weil Bauern ihre Arbeit nicht leisten könnten, das führt zu steigenden Nahrungsmittelpreisen, die für die arme Bevölkerung nicht erschwinglich sind. Die Wirtschaftssysteme der betroffenen Länder brechen zusammen. - Auch die Nachbarstaaten müssen auf ein Übergreifen der Epidemie vorbereitet sein. Die Bürger der betroffenen Länder müssen alarmiert und in Präventionsmaßnahmen eingebunden sein.

action medeor hat seit Ausbruch des Virus bereits sechs Tonnen Hilfsgüter vornehmlich nach Liberia geliefert, Inhalt waren überwiegend Schutzkleidung, aber auch Medikamente. Im Ausbruchherd des Virus in Guinea unterstützt das Hammer Forum die Stärkung des medizinischen Personals und kümmert sich um die Versorgung der lokalen Haushalte mit Seifen und Desinfektionsmitteln. Insgesamt sind 42 Gesundheitsberater in 21 Kommunen rund um die Uhr aktiv. CARE verteilt in Liberia Hygienekits und leistet in Sierra Leone Aufklärungsarbeit. Ebenfalls in Sierra Leone und im Senegal führt World Vision Trainings von lokalem Gesundheitspersonal durch, außerdem werden Desinfektionsmittel und Schutzmaterialien an Gesundheitsstationen verteilt. Auch Terra Tech betreibt in Sierra Leone über seinen in das nationale Aufklärungsprogramm eingebundenen Partner Aufklärungsmaßnahmen, etwa Schulungen lokaler Autoritäten oder Aufklärungsspots im Radio. Mit Schulungen von Lehrkräften soll zudem dafür gesorgt werden, dass der normale Schulbetrieb aufrechterhalten werden kann. arche noVa führt über eine Partnerorganisation in Monrovia Aufklärungsmaßnahmen und Lebensmittelverteilungen an Erkrankte durch.

action medeor und ADRA bauen in Monrovia Isolierstationen auf. Das umfasst die Errichtung von Spezialzelten und das Training von Personal zum Umgang mit Infizierten. Zudem unterstützt ADRA in Monrovia ein Krankenhaus durch Verteilungen von Hygienesets und Desinfektionsmitteln.

Auch in als Risiko-Regionen eingestuften Ländern betreiben Organisationen vorbeugende Maßnahmen: So schulen die Johanniter im südsudanesischen Western Equatoria medizinisches Personal. Zusätzlich sind Aufklärungsveranstaltungen für die Bevölkerung sowie die Verteilung von Informationsmaterialien geplant. Der Arbeiter-Samariter-Bund unterstützt in Gambia eine Klinik, in der spezifische Schulungen für medizinisches Personal durchgeführt werden.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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