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NewsSturzfluten und Erdrutsche in Afghanistan

09-05-2014

Über 400 Menschen verloren am 2. Mai ihr Leben bei einem starken Erdrutsch in der Provinz Badakhshan im entlegenen Nordosten Afghanistans, fast ein ganzes Dorf wurde unter Schlamm begraben. Hilfsorganisationen, darunter auch CARE, Islamic Relief und Johanniter, kümmern sich um die Überlebenden des Erdrutsches und die Betroffenen der infolge starker Regenfälle seit April entstandenen schweren Überflutungen. Die Organisationen führen in Zusammenarbeit mit UN-Organisationen Bedarfserhebungen durch, sie verteilen Lebensmittel und Sanitär- und Hygiene-Kits sowie Zelte.

Bislang sind mehr als 90.000 Afghanen in 14 Provinzen von den Überflutungen betroffen. Zigtausende mussten ihre Häuser zurücklassen, von denen viele durch die Fluten zerstört wurden. Ebenfalls betroffen sind landwirtschaftliche Nutzflächen und Viehbestände.

Afghanistan ist ein Land, in dem häufig Naturkatastrophen auftreten. Daher sind Hilfsorganisationen engagiert in der Katastrophenvorsorge, um deren Auswirkungen zu verringern. So betreiben die Johanniter beispielsweise in der Provinz Balkh in Schulen Trainings zur Katastrophenvorsorge. Bisher konnten dort 440 Lehrer und 3290 Schüler auf alle Arten von Naturkatastrophen vorbereitet werden. 

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