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NewsMosambik: Auf der Flucht vor dem Hochwasser

15-01-2013

In Mosambik kam es durch heftige Regenfälle zu schweren Überschwemmungen. So sind im Zentrum des südostafrikanischen Landes laut Angaben der Behörden innerhalb von 12 Tagen bis zu 500mm Niederschlag gefallen. Dies führte dazu, dass die Flüsse Limpopo und Incomati über ihre Ufer traten. Mindestens 48 Menschen sind bisher durch das Hochwasser ums Leben gekommen. Insgesamt sind rund 250.000 Menschen betroffen. Fast 150.000 mussten vor den Wassermassen fliehen und suchen Unterschlupf in Notunterkünften. Die Regierung hat Katastrophenalarm ausgerufen.

Auch wenn der Regen langsam nachlässt und die Flut zurückgeht, haben viele tausend Menschen alles in den Fluten verloren und sind somit auf humanitäre Unterstützung angewiesen – vor allem in den Bereichen Nahrung, Wasser, Gesundheit und Notunterkünfte. Auch auf lange Sicht ist viel zu tun: Denn neben Gesundheitseinrichtungen, Schulen und Geschäfte, wurden auch viele Tausend Hektar Getreidefelder zerstört. Dies wird die ohnehin schon prekäre Ernährungssituation noch verschärfen. Besorgniserregend ist zudem ein Sturmtief im Kanal von Mosambik, das zu weiteren Überflutungen im Norden des Landes führen könnte.

Um den vom Hochwasser betroffenen Menschen zu helfen sind unsere Bündnispartner vor Ort aktiv. World Vision engagiert sich vor allem in der Provinz Gaza – im Süden Mosambiks – und verteilt dort Hygienesets, Decken, Eimer und Seife. Außerdem werden Behelfsunterkünfte zur Verfügung gestellt und Wasserfilter verteilt. CARE ist in Inhambane aktiv, um die Menschen zu unterstützen.

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