Nothilfe weltweitKrisen weltweit: Länder, die wir nicht vergessen dürfen

12-03-2022

von Aktion Deutschland Hilft

Der Krieg in der Ukraine bewegt uns sehr. Vielen Dank für Ihre Spenden und die unglaubliche Solidarität mit den Menschen! 

Unser Bündnis wird den betroffenen Kindern, Frauen und Männern zur Seite stehen: So lange, wie es notwendig ist. Das gilt auch für Menschen in anderen Ländern auf der Welt. Afghanistan, Jemen oder Syrien – diese humanitären Katastrophen sind nicht vergessen! Ebenso wenig wie die Auswirkungen der Klimakrise und der Corona-Pandemie.

Hunger, Flucht und Klimawandel

Hinzu kommt: Der Ukraine-Krieg hat weitreichende Folgen. Russland und die Ukraine sind für viele Länder die Hauptlieferanten von Weizen oder Mais. Expert:innen warnen vor Nahrungsmittelkrisen im Norden Afrikas und auf der arabischen Halbinsel.

Nothilfe weltweit: Erfahren Sie mehr über…

Syrien: 11 Jahre Krieg & Hilfe

Seit 2011 herrscht ein furchtbarer Krieg in Syrien.  Die humanitäre Situation im gesamten Land ist katastrophal. Dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zufolge haben in Syrien 12,4 Millionen Menschen nicht genug zu essen. Die meisten Syrerinnen und Syrer brauchen dringend humanitäre Hilfe.

Wir helfen den betroffenen Familien. Im Land selbst und in den Nachbarländern, in denen Millionen Schutz und Sicherheit suchen. Danke, dass Sie helfen!

Mehr Informationen über unsere Nothilfe in Syrien finden Sie hier.

Jemen: Nothilfe gegen den Hunger

Für die Weltbevölkerung gibt es mehr als genug Nahrungsmittel – doch sie sind global extrem ungleich verteilt und nicht für jeden zugänglich.

Besonders dramatisch ist die Lage im Jemen. Rund 2,3 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind akut mangelernährt. Und rund 13 Millionen Menschen droht der Hungertod. Von 30 Millionen Einwohner:innen benötigen 21 Millionen humanitäre Hilfe.

Wir lassen die Kinder, Frauen und Männer im Jemen nicht im Stich. Danke, dass Sie helfen!

Mehr Informationen über unsere Nothilfe im Jemen finden Sie hier.

Afghanistan: Hilfe in Zeiten der Unsicherheit

Seit der Machtübernahme der Taliban hat sich die humanitäre Lage in Afghanistan massiv verschlechtert: Die Preise für Grundnahrungsmittel haben sich mehr als verdoppelt. Hunger, Dürre und Unsicherheit prägen den Alltag der Menschen. 24,4 Millionen sind auf Hilfe angewiesen, mehr als die Hälfte davon sind Kinder. Mädchen und Frauen leiden besonders.

Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft leisten dort seit vielen Jahren humanitäre Hilfe. Trotz aller Herausforderungen – nicht zu helfen, ist keine Option!

Wie viel möglich ist, zeigen die bestehenden Hilfsprojekte in Afghanistan und den Nachbarländern. Danke, dass Sie helfen!

Mehr Informationen über unsere Nothilfe in Afghanistan finden Sie hier.

Folgen des Ukraine-Krieges: Hungerkrisen in Afrika

Weltweit leiden bis zu 811 Millionen Menschen unter chronischem Hunger. Und fast 193 Millionen Menschen in 53 Ländern und Territorien sind von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen: lebensbedrohlichem Hunger.

Der Krieg in der Ukraine verschärft die Situation. Das Land ist einer der größten Getreideproduzenten der Welt. Aufgrund des russischen Angriffskriegs können Millionen Tonnen Getreide nicht ausgeführt werden.

Besonders fatal sind die Folgen für Somalia. Aufgrund von Dürren fehlt es dort ohnehin an Nahrungsmitteln; viele Felder sind vertrocknet und Vieh verendet. Das ostafrikanische Land hat 2021 mehr als 90 Prozent seines Weizens aus der Ukraine importiert. Fallen weitere Lieferungen aus, droht eine der schlimmsten Hungerkrisen weltweit.

Unser Bündnis hilft in vielen Ländern Afrikas: mit Lebensmitteln, Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Und mit dürreresistentem Saatgut, Getreidespeichern sowie Schulungen für Kleinbäuer:innen. Danke, dass Sie helfen!
 

 

Hochwasser Deutschland: Klimawandel & Naturkatastrophen

Die Klimakrise ist keine Vision einer fernen Zukunft. Sie ist Teil unserer heutigen Wirklichkeit. In Deutschland haben wir die Folgen lange kaum gespürt. Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hat das geändert.

Auch, wenn die mediale Aufmerksamkeit im Frühling 2022 oftmals anderen Themen gilt: Die Menschen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind nicht vergessen. In den vom Hochwasser betroffenen Gebieten helfen wir bis heute weiter.

Wir können Naturkatastrophen nicht verhindern. Doch wir können lernen, besser vorbereitet zu sein. Und mit Katastrophenvorsorge können wir Leid verhindern, bevor es geschieht.

Unsere Bündnisorganisationen sind weltweit im Einsatz, um Menschen auf Katastrophen und die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten. Danke, dass Sie helfen.

•    Mehr Informationen zu unserer Hilfe nach dem Hochwasser in Deutschland
•    Mehr Informationen zu unserer weltweiten Katastrophenvorsorge

Corona: Weitreichende Folgen der Pandemie

Die Pandemie dauert an. Die Folgen sind weitreichend – etwa im Bereich Bildung. In Ländern wie Honduras, Brasilien und Indien waren die Schulen rund 80 Wochen geschlossen.

Im ostafrikanischen Uganda duften die Schüler:innen erst am 10. Januar 2022 wieder zurück in die Klassenräume kommen. Aus diesen zwei Jahren melden die ugandischen Behörden deutlich mehr Geburten bei Teenagern als vor der Pandemie.

Viele Kinder und Jugendliche weltweit mussten zudem anfangen zu arbeiten , um ihre Familien finanziell zu unterstützen. Das verschärft die weltweite Bildungsungleichheit, die schon vor der Pandemie dramatisch war.

Die ärmsten Länder trifft die Pandemie besonders hart. Genau jetzt ist die Zeit, füreinander da zu sein! Die Nothilfe unseres Bündnisses geht weiter, trotz aller Herausforderungen. Danke, dass Sie helfen.

Mehr Informationen über unsere Corona-Nothilfe weltweit finden Sie hier.

Flucht weltweit: Im eigenen Land und über Grenzen

Kriege, Armut, Hunger: In afrikanischen Ländern leben 22 Millionen Menschen als Binnenvertriebene. Über weite Strecken zu fliehen, können sich die wenigsten Familien leisten. Und viele hoffen, eines Tages in ihr Zuhause zurückkehren zu können.

Die Routen, die Menschen aus West- und Ostafrika in den Norden des Kontinents führen, gehören zu den tödlichsten der Welt. Besonders viele Flüchtlinge kommen beim Durchqueren der Sahara-Wüste zu Tode. "Wir gehen davon aus, dass vermutlich mindestens doppelt so viele Menschen auf dem Weg zum Mittelmeer sterben wie im Mittelmeer selbst", sagt Vincent Cochetel, Sondergesandter des UN-Flüchtlingswerks (UNHCR) für das Mittelmeer und Libyen.

Auch aus dem bitterarmen Inselstaat Haiti versuchen Zehntausende zu fliehen. In Südamerika hoffen sie auf eine bessere Zukunft, etwa in Brasilien oder Chile. Doch seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Lage in vielen Regionen noch angespannter als zuvor. Zwischen September 2020 und Oktober 2021 haben rund 1,7 Millionen Menschen die Grenze zwischen Mexiko und den USA erreicht. Eine Chance auf Asyl haben sie dort jedoch kaum. Danke, dass Sie Menschen auf der Flucht weltweit helfen.  

 

Quiz: Naturkatastrophen und humanitäre Hilfe

Wie viele Menschen sind weltweit auf humanitäre Hilfe angewiesen? Was bedeutet das japanische Wort Tsunami? Und wie misst man die Stärke von Erdbeben? Testen Sie Ihr Wissen im Quiz – und erfahren Sie mehr über Naturkatastrophen und humanitäre Hilfe!

 


Aktion Deutschland Hilft – das starke Bündnis deutscher Hilfsorganisationen – leistet weltweit Nothilfe. Gemeinsam, schnell und koordiniert. Möglich ist das nur dank Ihnen: unseren Spenderinnen und Spendern. Danke, dass Sie helfen!

Nothilfe weltweit: Danke für Ihre Unterstützung!

Unser Tipp: Wenn Sie an Aktion Deutschland Hilft spenden möchten, können Sie "Nothilfe weltweit" und damit einen offenen Verwendungszweck auswählen. Dann können unsere Hilfsorganisationen das Geld flexibel dort einsetzen, wo großes Leid herrscht.

Und ab 5 Euro im Monat werden Sie Förderer. Nur dank regelmäßiger Spenden können wir sofort helfen, wenn Familien durch große Katastrophen und Krisen in Not geraten. Jetzt Förderer werden und dauerhaft helfen!

Wie Sie mit einer Spende helfen können!

Welche Möglichkeiten gibt es, zu spenden? Wie werden die Spenden eingesetzt? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie hier.

Schritt 1: Sie entscheiden sich, zu spenden

Sie möchten an Aktion Deutschland Hilft spenden? Dann stehen Ihnen verschiedene Wege offen.

  • Online-Spende
    Über das Spendenformular auf unserer Webseite können Sie sich zwischen Spenden per Bankeinzug, Kreditkarte, PayPal, Klarna und Amazon Pay entscheiden. Ihre Daten werden sicher per SSL-Secure-Server übermittelt.
  • Spenden per Überweisung
    Sie möchten per Banküberweisung spenden? Kein Problem: Die Bankdaten finden Sie hier. Sehr gerne schicken wir Ihnen einen Überweisungsträger direkt nach Hause!
  • Spendenaktionen starten
    Spendenaktionen im Büro oder im Freundeskreis, Basare, Versteigerungen, Benefizkonzerte oder Spendensammlungen in Schulen sind Möglichkeiten, um zu helfen. Gerne beraten wir Sie dazu und senden Ihnen Spendendosen und Infomaterial für Ihr Sammelevent zu. Oder Sie starten jetzt eine Online-Spendenaktion!
  • Telefon-Spende
    Rufen Sie uns an unter 0228/24292 – 444. Wir nehmen Ihre Daten auf und kümmern uns darum, dass Ihre Spende per Einzugsermächtigung sicher ankommt. Oder rufen Sie unsere Spendenhotline an (0900 55 10 20 30). Über das Tastenfeld wählen Sie Ihren Wunschbetrag (1=5 Euro/ 2=10 Euro/ 3=20 Euro). Die Spende wird über Ihre Telefonrechnung abgebucht.Sammelaktionen
  • Charity-SMS
    Sie können ganz einfach über Ihr Mobiltelefon spenden. Senden Sie eine SMS mit dem Text "ADH10" an die 81190. Damit spenden Sie 10 Euro (zzgl. der üblichen SMS Gebühr); 9,83 Euro gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft. Wenn Sie fünf Euro spenden möchten, senden Sie "ADH" an die 81190. Dann fließen 4,83 Euro in die Nothilfe unseres Bündnisses.

Schritt 2: Kosten im Aktionsbüro

Wenn Sie 100 Euro an Aktion Deutschland Hilft spenden, bleiben 90 Euro für die Nothilfe der Bündnisorganisationen. Professionelle Hilfe kostet Geld – das passiert mit den verbleibenden 10 Euro:

  • Aktions- und Betriebskosten
    laufende Kosten im Bündnisbüro und Spender:innen-Betreuung, Ausstellung von Spendenquittungen und Versand von Sammeldosen
  • Informationsarbeit
    auf Krisen aufmerksam machen und über Hilfsprojekte berichten – Online wie Offline.
  • Qualitätssicherung
    unabhängige Gutachter überprüfen Hilfsprojekte – damit wir uns weiter verbessern können

 

Schritt 3: Hilfsorganisationen des Bündnisses erhalten die Spenden

Von Ihrer Spende leiten wir 90 Euro an die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft weiter. Das Geld wird nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel umgelegt. Welche Organisation wie viel bekommt, hängt von verschiedenen Kriterien und ihren jeweiligen Möglichkeiten ab. Nur solche Organisationen erhalten Geld, die Projektmittel im Bündnisbüro beantragen und die vor Ort helfen.

Von den 90 Euro dürfen die Mitgliedsorganisationen maximal sieben Euro für Auswahl, Vorbereitung und Koordination der Hilfsprojekte einsetzen. Die verbleibenden 83 Euro helfen Menschen in Not mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten, Notunterkünften und Katastrophenvorsorge.

Tipp: In unserem Spendenformular können Sie "Nothilfe weltweit" und damit einen offenen Verwendungszweck auswählen. Dann kann das Geld von unseren Hilfsorganisationen flexibel dort eingesetzt werden, wo großes Leid herrscht. Klicken Sie auf einen bestimmten Spendenzweck, verwenden wir das Geld genau dort, wo Sie helfen möchten. Individuelle Angaben im Formular können nicht oder nur begrenzt berücksichtigt werden, um die Aktions- und Betriebskosten möglichst gering zu halten.



Danke, dass Sie Herz zeigen und unsere weltweite Nothilfe heute mit einer Spende für Menschen in Not unterstützen!

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
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