+++ Nothilfe Ebola Zentralafrika +++
Am 16. Mai hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch des Bundibugyo‑Ebolavirus als Gesundheitsnotstand eingestuft. Betroffen ist die Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo). Auch aus dem Nachbarland Uganda wurden bereits Fälle gemeldet.
Die Lage in der DR Kongo ist dramatisch: Tausende Familien sind auf der Flucht vor anhaltenden bewaffneten Konflikten. Das Land gehört zu den ärmsten der Welt, rund 15 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Helfen Sie uns zu helfen – jetzt mit Ihrer Spende!
Unser Bündnis leistet Nothilfe vor Ort. Die Hilfsorganisationen sind erfahren im Umgang mit Krankheiten wie Ebola. Sie klären auf, weiten Hygienemaßnahmen aus und stehen besonders gefährdeten Menschen zur Seite. Mit Ihrer Spende können Sie unterstützen.
Erstmals aufgetreten ist der aktuelle Virus-Typ Bundibugyo nach bisherigen Erkenntnissen in der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Seitdem wurden auch Fälle aus weiteren Regionen gemeldet, darunter Nord‑Kivu und Süd‑Kivu. Auch im Nachbarland Uganda gibt es bestätigte Fälle.
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Seit dem Ausbruch sind mehr als hundert Tote und rund 900 Verdachtsfälle bekannt geworden. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Das Virus breitet sich rasant aus. Die Menschen leben in großer Angst.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 17. Mai in der Demokratischen Republik Kongo den internationalen Notstand ausgerufen (Public Health Emergency of International Concern – PHEIC). Es gilt jedoch kein Pandemie-Alarm. Mit dem Ausruf des Notstands sollen die Nachbarländer der DR Kongo, unter anderem Uganda und Südsudan, in Alarmbereitschaft versetzt und internationale Hilfe mobilisiert werden.
Das Nachbarland Ruanda hat am 17. Mai 2026 seine Grenze zur DR Kongo geschlossen. Am 27. Mai 2026 wurde auch die Grenze zu Uganda geschlossen.
Der Ausbruch trifft ein Land, das zu den ärmsten der Welt gehört: Rund 15 Mio. Menschen sind in der DR Kongo auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das Gesundheitssystem ist ohnehin bereits völlig überlastet, sodass Patient:innen auf Gesundheitsangebote von Hilfsorganisationen angewiesen sind.
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Bei dem aktuellen Ausbruch handelt es sich um die seltene Bundibugyo-Variante des Virus. Nach Angaben der US-Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) liegt die Fallsterblichkeitsrate (CFR) zwischen 25 und 50 Prozent, andere Angaben gehen von 37 Prozent aus.
Anders als beim häufiger vorkommenden Zaire-Stamm gibt es für diese Variante des Virus keine Impfstoffe und keine gezielte Therapie, was die Eindämmung erschwert. Patient:innen kann nur durch Behandlung der Symptome geholfen werden, etwa Elektrolyteausgleich, Flüssigkeitsausgleich, Sauerstoffgabe oder Beatmung bei Lungenversagen.
Hinzu kommt, dass die Menschen vor Kampfhandlungen zwischen Regierungstruppen und Rebellen fliehen. Seit Jahren kommt es in vielen Teilen des Landes zu schweren gewaltsamen Auseinandersetzungen. Dadurch kann sich das Virus unkontrolliert und noch schneller verbreiten.
Menschen, die an der Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus erkranken, entwickeln zunächst unspezifische Symptome wie bei einer Grippe oder Malaria. Dies kann die Diagnose verzögern. Übertragen wird das Virus nicht über die Luft, sondern durch Körperflüssigkeiten (Blut, Erbrechen, Sperma) – auch noch nach Abklingen der Symptome.
Die Menschen in den betroffenen Gebieten benötigen jetzt vor allem Unterstützung dabei, sich vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen, zum Beispiel:
- sauberes Trinkwasser
- ausreichend Desinfektionsmittel wie Chlor
- Schutzausrüstung für medizinisches Personal (zum Beispiel Handschuhe, Masken, Schürzen)
- Maßnahmen, die zur Eindämmung der Seuche beitragen (unter anderem die Isolierung erkrankter Menschen)
Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft versorgen die Menschen sowohl innerhalb der DR Kongo als auch in den Nachbarländern. Viele der Hilfsorganisationen sind in den betroffenen Regionen bereits seit Jahren aktiv und auch über lokale Partnerorganisationen stark vernetzt.
Möglich ist der Einsatz des Bündnisses nur dank unserer Spenderinnen und Spender. Mit Ihrer Spende …
- verteilen die Bündnisorganisationen und ihre Partner in den betroffenen Gebieten unter anderem Flüssigchlor zur Desinfektion, Handschuhe, Masken und Seife
- erhält Gesundheits- und Gemeindepersonal dringend benötigte Schulungen zum Thema Ebola und Prävention
- werden Kinder, Frauen und Männer über die Krankheit sowie Hygienemaßnahmen aufgeklärt, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern
- wird die Wasserversorgung in den Gesundheitsstationen und Gemeinden ausgebaut
Ebola Zentralafrika: Unser Bündnis leistet Nothilfe
Hilfsorganisationen unseres Bündnisses helfen den Menschen vor Ort – gemeinsam, schnell und koordiniert. Sie…
- mobilisieren akute Nothilfe, mit Fokus auf Gemeinden in Übertragungs-Hotspots, darunter Gesundheitspersonal, Vertriebene und mobile Bevölkerungsgruppen sowie gefährdete Gruppen wie Frauen und Mädchen
- unterstützen Präventionsmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen, Krankenhäusern und Vertriebenencamps, etwa durch die Herstellung und Verteilung von Flüssigchlor zur Desinfektion sowie Schulungen für Gesundheits- und Gemeindepersonal
- planen die Beschaffung und Verteilung medizinischer Schutzausrüstung wie Masken, Handschuhe und Schürzen
- bereiten Hilfsmaßnahmen in den Bereichen Wasser, Hygiene und Gesundheit vor
- klären Menschen über die Krankheit auf, um eine weitere Ausbreitung der Ebola-Viren zu verhindern
Gemeinsam mit Ihnen stehen wir den Kindern, Frauen und Männern in Zentralafrika zur Seite. Und gemeinsam können wir das Leid der Menschen lindern. Danke, dass Sie mit Ihrer Spende helfen.
+++ Spendenaufruf +++
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet um Spenden für die von der Ebola betroffenen Menschen.
Stichwort: Ebola Zentralafrika
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
© Aktion Deutschland Hilft e.V., Bündnis der Hilfsorganisationen
Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Einzelne Beiträge können Archiv-/Symbolbilder enthalten.
Schirmherr & Kuratoriumsvorsitzende

Bundespräsident a. D. Horst Köhler & Außenministerin Annalena Baerbock: Erfahren Sie mehr!
Ebola Zentralafrika

Spendenkonto Ebola Zentralafrika
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30
Stichwort: Ebola Zentralafrika






