Wir über unsKuratorium und Schirmherr

Mit Hilfe des Kuratoriums und des Schirmherren möchte Aktion Deutschland Hilft in der Öffentlichkeit eine höhere Aufmerksamkeit für die Arbeit des Bündnisses erreichen. Gemeinsames Ziel des Bündnisses ist es, bei großen humanitären Katastrophen gemeinsam schneller zu helfen. Schirmherr von Aktion Deutschland Hilft ist Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler.

Der Charakter von Aktion Deutschland Hilft als nationales Bündnis möglichst vieler gesellschaftlicher Strömungen wird durch den Schirmherren und die Kuratoriumsmitglieder unterstrichen. Sie vertreten unterschiedliche Gruppen und Institutionen. Die Kuratoren sind für drei Jahre von der Mitgliederversammlung berufen. Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier hat den Vorsitz des Kuratoriums übernommen.


Kurzportrait des Schirmherrn

Prof. Dr. Horst Köhler, Bundespräsident a.D.:

"Wir Deutschen haben eine humanitäre Pflicht Menschen weltweit zu helfen, die unverschuldet unter den Folgen von Naturkatastrophen oder Konflikten leiden. Diese Hilfe gelingt am besten gemeinsam: So wie bei Aktion Deutschland Hilft, dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen"
Horst Köhler (geb. 1943) arbeitet nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften seit 1969 als wissenschaftlicher Referent am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung.

1976 tritt er in die Grundsatzabteilung des Bundeswirtschaftsministeriums ein. 1977 erwirbt er an der Universität Tübingen seinen Doktortitel. 1981 wechselt er vom Bundeswirtschaftsministerium in die Staatskanzlei Schleswig-Holstein als Referent von Ministerpräsident Stoltenberg. Ab 1982 arbeitet er in Bonn im Leitungsstab des Finanzministeriums und wird Leiter des Ministerbüros.

1990 wird Horst Köhler Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Er scheidet 1993 aus der Bundesregierung aus und wird Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Im Jahr 1998 übernimmt er das Amt des Präsidenten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London, 2000 wird er Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds IWF in Washington, D.C. 2003 ernennt ihn die Universität Tübingen zum Honorarprofessor.

Am 23. Mai 2004 wird Horst Köhler zum neunten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Innenpolitisch widmet er sich vor allem den Fragen der Erneuerung Deutschlands als „Land der Ideen“, der Schaffung und Erhaltung zukunftsfähiger Arbeitsplätze, der Integration von Alt und Jung sowie der Verantwortungsübernahme in der Welt. Außenpolitisch macht er sich für eine menschliche Globalisierung mit verlässlichen Regeln stark. Deshalb setzt er sich besonders für die Armutsbekämpfung und den afrikanischen Kontinent ein. Am 23. Mai 2009 wird er für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Am 31. Mai 2010 tritt Horst Köhler von seinem Amt als Bundespräsident zurück.

Kurzportrait des Kuratoriumsvorsitzenden

Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier, MdB:

„Ich setze mich als Kuratoriumsvorsitzender für Aktion Deutschland Hilft ein, weil es wichtig und sinnvoll ist, dass die Organisationen zusammenarbeiten, um nach Katastrophen gemeinsam schneller zu helfen. Dieses koordinierte Vorgehen sorgt für optimale Hilfe und einen besonders effektiven Einsatz von Spendengeldern.“

Geboren am 5. Januar 1956 in Detmold, war der promovierte Jurist Dr. Frank-Walter Steinmeier von 2005 bis 2009 Bundesminister des Auswärtigen im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie seit 2007 auch Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Von 1999 bis 2005 war er Chef des Bundeskanzleramtes unter Gerhard Schröder.

Im Dezember 2013 trat Steinmeier seine zweite Amtszeit als Außenminister an. Gleichzeitig legte er den SPD-Fraktionsvorsitz nieder. Bereits seit 2008 hat Frank-Walter Steinmeier den Vorsitz des Kuratoriums von Aktion Deutschland Hilft inne.



Kurzporträts der Kuratoriumsmitglieder

Michael Brand, MdB

Nach Beendigung des Studiums der Politischen Wissenschaften, Geschichte und Rechtswissenschaften 1995 an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn begann Michael Brand 1997 bis 1998 ein Auslandsstudium in Sarajevo (Bosnien-Herzegowina). 2001 schloss er sein Studium mit dem Titel „Magister Artium“ in Bonn ab.

Zwischen 1995 und 2001 arbeitete er am European Balkan Institute, als Pressesprecher der JU Deutschlands sowie im Rahmen journalistischer Tätigkeiten im In- und Ausland. Als Pressesprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag und Pressesprecher der CDU Hessen, Wiesbaden agierte Michael Brand zwischen 2001 und 2005. Seit 2005 ist er Mitglied des deutschen Bundestages – u. a. führt er den Vorsitz im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.

2016 hat sich Brand bereit erklärt, den stellvertretenden Vorsitz des Kuratoriums von Aktion Deutschland Hilft, dem Bündnis der Hilfsorganisationen, zu übernehmen.

Volker Beck, MdB

Geboren am 12. Dezember 1960 in Stuttgart, studierte Volker Beck an der Universität Stuttgart Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik. Seit 1994 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1994 bis 2002 war Beck rechtspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen und von 1998 bis 2002 im Fraktionsvorstand Politischer Koordinator des Arbeitskreises Innen, Recht, Frauen und Jugend. Seit 2013 ist er innenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion.

Enno Bernzen

Der Gesundheitswissenschaftler (M.A.) wurde am 15. Oktober 1964 in Lübeck geboren, ist verheiratet und hat vier Kinder. Er erwarb einen MBA der University of Wales und war Offizier der Bundeswehr. Enno Bernzen war als Geschäftsführer in der Industrie und als selbständiger Wirtschafts- und Unternehmensberater tätig.

Von 2003 bis 2011 arbeitete er als Mitglied im erweiterten Geschäftsführenden Vorstand der Malteser in Deutschland. Danach war er Vorstand Vertrieb und Public Affairs der dapd Nachrichtenagentur in Berlin. Seit März 2014 ist Enno Bernzen Senior Advisor bei der Interel Deutschland GmbH in Berlin. Seit dreißig Jahren ist er ehrenamtlich kommunalpolitisch und in der katholischen Verbandsarbeit aktiv. Er ist Richter am Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen und als Oberstleutnant aktiver Reserveoffizier.

Peter Clever

Peter Clever wurde am 5. Januar 1955 geboren. Der Diplomvolkswirt und Ministerialdirektor a. D. ist seit 2003 Mitglied in der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Vorstandsmitglied der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und Sprecher der Arbeitgeberbank im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit und dessen alternierender Vorsitzender. Seit 2008 ist Peter Clever Vorsitzender des Verwaltungsrates der Deutschen Welle.

Peter Gerber

Peter Gerber

Peter Gerber, geboren 1964 in Gießen, ist seit Mai 2014 Vorstandsvorsitzender der
Lufthansa Cargo AG. Davor war Gerber Mitglied des Vorstands der Lufthansa Passage
Airlines und verantwortete das Ressort Personal, IT & Services. Er begann seine
Karriere bei Lufthansa im Jahr 1992. Gerber studierte Rechtswissenschaften und
Betriebswirtschaft in Gießen und Hagen. Zusätzlich schloss er 2008 ein Senior
Executive Programm an der Columbia University in New York ab. Neben seiner Aufgabe
als Vorstandsvorsitzender nimmt Gerber Mandate im Aufsichtsrat der Albatros und der
Fraport AG sowie im Vorstand der Bundesvereinigung Logistik e.V. wahr.

Dr. Monika Griefahn

Dr. Monika Griefahn (Dr. phil., Diplom-Soziologin) gehörte 1980 zu den Gründern von Greenpeace in Deutschland und war von 1984 bis 1990 Vorstandsmitglied bei Greenpeace International. 1990 berief sie der damalige niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder in sein Kabinett, dem sie bis 1998 als Umweltministerin Niedersachsens angehörte. Anschließend arbeitete Dr. Monika Griefahn als Mitglied des Deutschen Bundestages (1998 bis 2009) in verschiedenen Ausschüssen. Anfang 2012 gründete sie das Institut für Medien, Umwelt, Kultur in Buchholz. Seit Mai 2012 zeichnet Monika Griefahn beim Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises in Rostock als Direktorin für die Bereiche Umwelt und Gesellschaft verantwortlich.

Josef Rieke

Josef Rieke

Der 1961 geborene Diplom-Volkswirt trat 1990 in die Deutsche Post AG ein. Nach seinem Referendariat war er bis 1998 der Abteilungsleiter der Produktion, bis 2002 der Abteilungsleiter Strategie in der Konzernzentrale Bonn. Von 2003 bis 2007 war Josef Rieke Vice President Operations bei DHL in Brüssel, seit 2008 ist er Senior Vice President Operations Freight in Bonn. Von 2009 bis 2010 war er Geschäftsbereichsleiter Vertrieb BRIEF in Bonn, seit 2011 ist er Präsident des Geschäftsbereichs Vertrieb BRIEF in West Köln.

Josef Rieke ist verheiratet und hat vier Kinder. Er lebt in Troisdorf in der Nähe von Bonn.

Reiner Hoffmann

Reiner Hoffmann wurde am 30. Mai 1955 in Wuppertal geboren. Nach Beendigung des Studiums der Wirtschaftswissenschaften 1982 arbeitete er beim Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Gemeinschaft in Brüssel. Zwischen 1983 und 1994 war er für die Hans-Böckler Stiftung tätig. Von 1994 bis 2003 war er Direktor des Europäischen Gewerkschaftsinstituts.

2003 wurde er vom Europäischen Gewerkschaftsbund zum stellvertretenden Generalsekretär gewählt. Dort befasste er sich schwerpunktmäßig mit der Europäischen Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik, Struktur- und Industriepolitik, Mitbestimmung und Corporate Social Responsibility. Ab 2009 war er Leiter des Landesbezirks Nordrhein der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. Im Oktober 2013 wählte der DGB-Bundesausschuss Reiner Hoffmann in den Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB. Seit Mai 2014 führt er den Vorsitz des DGB-Bundesvorstandes.

Ingrid Hofmann

Die Unternehmerin Ingrid Hofmann wurde am 21. März 1954 geboren. Die Groß- und Außenhandelskauffrau gründete 1985 in Nürnberg das Zeitarbeitsunternehmen Hofmann Personal Leasing, welches heute zu den größten in Deutschland zählt. Sie ist Vizepräsidentin des Bundesverbands Zeitarbeit Personaldienstleistungen e.V. (BZA), Mitglied im Präsidium der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Trägerin des Bundesverdienstordens.

Dr. h.c. Renate Jaeger

Die am 30. Dezember 1940 in Darmstadt geborene Renate Jaeger ist Schlichterin (Ombudsperson) der Deutschen Rechtsanwaltschaft und ehemalige Richterin des EGMR. Von 1994 bis 2004 war sie Richterin des Bundesverfassungsgerichtes, als Mitglied des ersten Senats. Ebenfalls 2004 wurde sie von der Juristischen Fakultät der Universität Münster mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Seit 2011 ist Renate Jaeger Vorsitzende des Disziplinarrats der EU Kommission und Leiterin der Schlichtungsstelle der Deutschen Rechtsanwaltschaft.

Birgit Klesper

Nach dem Studium der Romanistik und Sprachwissenschaft in Lausanne, Bonn und New York, absoliverte sie eine Ausbildung zur Journalistin bei der Deutschen Welle in Köln. 1988 bis 1992 mehrere Stationen in der Unternehmenskommunikation der Philipp Morris GmbH in Berlin und München u. a. als Leiterin Public Relations sowie als Managerin Public Relations Externe Kommunikation.

Von 1992 bis 1998 Leiterin Presse und Information bei Tchibo in Hamburg und von 1998 bis 2005 Mitglied der Geschäftsleitung der Wella AG, Darmstadt, verantwortlich für die konzernweite Unternehmenskommunikation. Mit Akquisition der Wella AG in 2004 durch Procter & Gamble Übernahme zusätzlicher Aufgaben in der Unternehmenskommunikation des amerikanischen Konzerns.

In 2006 erfolgte der Wechsel zur Deutschen Telekom AG in Bonn, zunächst als Leiterin Corporate Communications T-Com, ab 2007 als Leiterin für den Bereich Corporate Responsibility & Communications Germany. Seit Mai 2012 ist Birgit Klesper als Senior Vice President verantwortlich für Transformational Change & Corporate Responsibility.

Jürgen Koppelin, MdB a.D.

Der gelernte Bankkaufmann Jürgen Koppelin, geboren am 14. September 1945 in Wesselburen, war von 1972 bis 1981 als Vertriebs- und Promotionsmanager bei PHILIPS/POLYGRAM tätig und wechselte dann zum NDR, wo er bis 2003 als leitender Redakteur tätig war.

Von 1990 bis 2013 war Jürgen Koppelin Mitglied des Deutschen Bundestages, von 1993 bis 2011 Landesvorsitzender der FDP in Schleswig-Holstein. Zwischen 1998 und 2009 war er Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion. Seit 2013 ist er Vorsitzender des Beirates der Härtefall-Stiftung.

Kuratoriumsmitlglied Wolfgang Krause

Wolfgang Krause

Geboren am 23. Januar 1949 in Köln, Industriekaufmann, Sozialarbeiter und Heilpädagoge/Sonderschullehrer für Behindertenpädagogik, seit 1989 Landesgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e. V.

Herr Krause begleitet zahlreiche Ehrenämter: Vorsitzender der Verbraucherzentrale im Saarland, Vorsitzender der Finanzkommission des VdK Deutschland, ehrenamtlicher Beisitzer beim Landessozialgericht des Saarlandes, Mitglied im Hauptausschuss des Deutschen Vereins, Vorsitzender des Rundfunkrates des Saarländischen Rundfunks, Arbeitgebervertreter der Hauptversammlung der Berufsgenossenschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Hamburg.

Dr. Günter Krings, MdB

Dr. Günter Krings (Jahrgang 1969) studierte Rechtswissenschaften und Geschichte an der Universität zu Köln und später als Fulbright-Stipendiat US-amerikanisches und internationales Recht an der Temple University in Philadelphia.

Seit 2002 ist er Mitglied der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und seit Dezember 2013 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern. Davor war er seit 2009 als stellvertretender Fraktionsvorsitzender für die Koordination der Innen- und Rechtspolitik der Union zuständig. Er leitet ferner seit 2009 als Vorsitzender den Bundesarbeitskreis Christlich-Demokratischer Juristen (BACDJ) und gehört in dieser Funktion dem Bundesvorstand der CDU an. Seit 2010 ist er außerdem Honorarprofessor für Staatsrecht an der Universität zu Köln.

Prof. Dieter Lenzen

Der gebürtige Münsteraner Dieter Lenzen (geb. 1947) studierte Erziehungswissenschaft, Philosophie sowie Deutsche, Englische und Niederländische Philologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er promovierte 1973 und arbeitete von 1973 bis 1975 im Bereich Bildungsforschung für das Kultusministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

1975 bis 1977 lehrte Lenzen als Professor für Erziehungswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität. Seit 1978 ist er Professor für Philosophie der Erziehung an der Freien Universität Berlin. Von 1999 bis Februar 2010 war Lenzen Mitglied des Präsidiums der Freien Universität, zunächst als Erster Vizepräsident, ab 2003 Präsident. Im November wurde er zum Präsidenten der Universität Hamburg gewählt mit Amtsantritt im März 2010.

Peter Limbourg

Limbourg studierte Rechtswissenschaften in Bonn. Von 1988 bis 1989 volontierte er bei der Deutschen Fernsehnachrichten Agentur DFA in Bonn und London. Ab 1990 war er als Europa- und NATO-Korrespondent für die DFA und SAT.1 in Brüssel tätig. 1996 übernahm er das Bonner Büro von ProSieben, 1999 wurde er zum Co-Chefredakteur von N24 und Politikchef von ProSieben berufen, 2001 zusätzlich auch von SAT.1.

In den Jahren 2004/05 und 2008/09 arbeitete Limbourg als Geschäftsführer vom Gemeinschaftsunternehmen der Privatsender Pool TV in Berlin. Zwischen 2008 und 2010 verantwortete er als Chefredakteur das Programm von N24. Seit 2008 war er Hauptmoderator der SAT.1 Nachrichten, seit 2010 Informationsdirektor von ProSiebenSat.1 TV Deutschland. Seit 2013 ist Intendant der Deutschen Welle.
Limbourg ist Vorsitzender der Jury des Medienpreises des Deutschen Bundestages, Jurymitglied des Axel Springer Preises für junge Journalisten, Berater in der publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglied in der Diözesanleitung der Malteser.

Kerstin Müller

Nach ihrem Abitur nahm Kerstin Müller (Jg. 1963) ein Studium der Rechtswissenschaft in Köln auf, das sie 1990 mit dem ersten Staatsexamen beendete. 1994 folgte das zweite juristische Staatsexamen. Von 1990 bis 1994 war sie Landesvorstandssprecherin der Grünen in Nordrhein-Westfalen.

Seit 1994 ist Kerstin Müller Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1994 bis 1998 war sie Sprecherin und danach vier Jahre lang Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen. Von 2002 bis 2005 war sie als Staatsministerin im Auswärtigen Amt tätig. Seit Dezember 2013 leitet sie das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Israel.

Dr. h.c. Fritz Pleitgen

Fritz Pleitgen (Jg. 1938) begann seine Karriere 1959 mit einem Volontariat bei der Freien Presse Bielefeld. 1963 wechselte er in die Redaktion der Tagesschau zum Westdeutschen Rundfunk (WDR) nach Köln. Von 1970 bis 1977 arbeitete Pleitgen als ARD-Korrespondent in Moskau, von 1977 bis 1982 als Leiter des ARD-Studios DDR. Im Anschluss daran war er fünf Jahre Leiter des ARD-Studios Washington und zwei Jahre in New York.

Von 1988 bis 1993 war Pleitgen als Chefredakteur und anschließend Hörfunkdirektor beim WDR tätig. Zwölf Jahre, von 1995 bis 2007, leitete er als Intendant den Westdeutschen Rundfunk Köln. 2001 und 2002 war Pleitgen zudem Vorsitzender der ARD. Seit September 2006 ist er Präsident der European Broadcasting Union und seit April 2007 Vorsitzender der Geschäftsführung der Ruhr.2010 GmbH.

Heribert Röhrig

Nach dem zweiten Juristischen Staatsexamen in Nordrhein-Westfalen war Heribert Röhrig von 1993 bis 1987 zunächst als Referent, später als Referats- und Abteilungsleiter in der Bundesgeschäftsstelle des Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. tätig. Von 2004 bis 2010 war er dann als Mitglied der Bundesgeschäftsführung des Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. verantwortlich für die Bereiche Marketing, Fundraising, Organisationsentwicklung, Bildungswerk, Auslandshilfe, Freiwilligenarbeit, Notfallvorsorge und Europa.

Von 2006 bis 2011 war Heribert Röhrig Vorstandsmitglied von SOLIDAR, einem unabhängigen europäischen Zusammenschluss von mehr als 30 sozialdemokratischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen soziale Dienste, Entwicklungszusammenarbeit, Humanitäre Hilfe und lebenslanges Lernen tätig sind. Zwischen 1994 und 2011 wurde er als Gründungsinitiator Generalsekretär von SAMARITAN INTERNATIONAL e.V., einem Zusammenschluss von Hilfs- und Wohlfahrtsverbänden aus 13 europäischen Ländern. Röhrig ist Landesgeschäftsführer des ASB Schleswig-Holstein.

Heribert Röhrig war maßgeblicher Mitinitiator von Aktion Deutschland Hilft und von 2001 bis 2011 ehrenamtlicher Vorsitzender des Fördervereins.

Regine Sixt

Seit vielen Jahren ist Regine Sixt im Unternehmen tätig und übernimmt gleichzeitig soziale Verantwortung durch ihr Engagement mit der Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung, um Kindern in Not ihr Lächeln zurückzugeben und „Tränchen zu trocknen“. Seit 2000 ist Regine Sixt Honorargeneralkonsulin von Barbados.

Christoph Strässer, MdB

Christoph Strässer wurde am 12. Juni 1949 in Velbert geboren. Er studierte von 1969 bis 1974 Rechtswissenschaft. Seit 1980 ist er in Münster als Rechtanwalt tätig. Strässer gehörte von 1999 bis 2002 für die SPD dem Rat der Stadt Münster an. Seit 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2005 Sprecher für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der SPD-Bundestagsfraktion.

Von Januar 2014 bis Februar 2016 war Christoph Strässer Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe.
Er ist seit 2016 Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Mitglied im Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln. Außerdem ist er Mitglied in den Parlamentariergruppen Östliches Afrika, China und dem Freundeskreis Berlin-Taipeh.

Erika Theißen

Erika Theißen studierte Lehramt, absolvierte ein Studium der interkulturellen Pädagogik und arbeitete in verschiedenen Migrationsvereinen. 1996 gründetet sie das Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e.V. in Köln und arbeitet seither als Leiterin und Geschäftsführerin. Zurzeit promoviert sie im Bereich Bildungswissenschaften. Für ihr Engagement erhielt Erika Theißen 2011 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Prof. Dr. Siegfried Weischenberg

Der am 24. März 1948 in Wuppertal geborene Siegfried Weischenberg war seit 2000 bis 2014 Inhaber des Lehrstuhls für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg. Vorher arbeitete er rund zwei Jahrzehnte als Professor an in- und ausländischen Hochschulen und war u. a. Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster. Der gelernte Journalist (u. a. Redakteur bei der NRZ Essen) war von 1999 bis 2001 auch Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes.

Dagmar Wöhrl, MdB

Nach dem zweiten juristisches Staatsexamen arbeitete Dagmar Wöhrl als Rechtsanwältin und Unternehmerin. 1990 folgte der Einzug in den Nürnberger Stadtrat als wohnungspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Recht, Stadtplanung und Stadtentwicklung.

Seit 1994 ist Frau Wöhrl Mitglied des Deutschen Bundestages, seit 1995, Präsidiumsmitglied der CSU. In den Jahren 1998 bis 2002 fungierte sie als wirtschaftspolitische Sprecherin und Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft und Technologie, Tourismus, Landwirtschaft und Verkehr, Bau- und Wohnungswesen der CSU-Landesgruppe; 2000 bis 2004 als Vizepräsidentin BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels e.V.).

2005 bis 2009 war Dagmar Wöhrl Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Koordinatorin der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft. Seit November 2009 ist sie Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ordentliches Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

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