MedieninformationJournalistenpreis Humanitäre Hilfe: Start der Ausschreibung

08-11-2019

von Aktion Deutschland Hilft

Aktion Deutschland Hilft würdigt mit Unterstützung des Auswärtigen Amts erneut innovativen humanitären Journalismus. Journalistinnen und Journalisten zwischen 21 und 35 Jahren können sich ab sofort hier auf Recherchestipendien in humanitären Hilfsprojekten bewerben.

Der "Journalistenpreis Humanitäre Hilfe" wird in diesem Jahr in zwei Kategorien vergeben. Neu ist die Kategorie "Published Work". Eingereicht werden dafür innovative Arbeiten zu humanitärem Journalismus, die zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Juli 2020 erstpubliziert wurden. Die Einreichungsfrist endet am 31. Juli 2020. Die weitere Kategorie ist "Research & Work". Innerhalb dieser Kategorie wird ein Preisträger unter ausgewählten Journalistinnen und Journalisten ermittelt, welche innerhalb eines Recherchestipendiums journalistische Arbeiten in humanitären Hilfsprojekten entwickeln und einreichen. Die Bewerbungsfrist für die Recherchestipendien endet am 5. Januar 2020.

Förderung von herausragendem Engagement

Über eine mögliche Nominierung werden Journalistinnen und Journalisten Ende Januar 2020 informiert. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase finden die individuellen sieben- bis zehntägigen Reisen zwischen April und Juli 2020 statt. Darüber hinaus wird in der Kategorie "Research & Work" ein Publikumspreis vergeben, mit dem die Öffentlichkeit einen Favoriten bestimmt. 

"Humanitärer Journalismus trägt maßgeblich dazu bei, dass die Öffentlichkeit über humanitäre Krisen, das Leid, Leben und die Hoffnung der Menschen, die davon betroffen sind, informiert wird", sagt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von Aktion Deutschland Hilft. "Wir möchten deshalb journalistische Arbeiten auszeichnen, die in Zeiten großer Informationsfluten neue Wege finden, mit Texten und Inhalten zu Humanitärer Hilfe zu arbeiten. Besonders die Recherchestipendien ermöglicht jungen Journalisten den Zugang zu Hilfsprojekten und die Chance zu sehen und besser zu verstehen, wie Humanitäre Hilfe funktioniert."

Besondere Unterstützung

Die Jury des "Journalistenpreises Humanitäre Hilfe" bilden fünf Experten aus Journalismus und Humanitärer Hilfe: Marion Dilg (Online-Redakteurin Südwestrundfunk), Henriette Löwisch (Leiterin Deutsche Journalistenschule), Jörg Sadrozinski (Journalist und Dozent), Volker Schwenck (Journalist ARD-Hauptstadtstudio) sowie Ralf Südhoff (Direktor Centre for Humanitarian Action).

Der "Journalistenpreis Humanitäre Hilfe" wird erneut durch die Canon Deutschland GmbH unterstützt. Das Unternehmen stiftet hochwertiges Kameraequipment als Sachpreis für die Preisträger beider Kategorien sowie den Publikumspreis. Zudem stellt Canon den Reisestipendiaten eine technische Ausrüstung zur Erstellung der multimedialen Beiträge zur Verfügung.

Mit dem Preis würdigt das Bündnis Aktion Deutschland Hilft mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts seit 2015 journalistische Arbeiten, die neue Wege der Berichterstattung zu Humanitärer Hilfe aufzeigen. Ziel ist die Förderung eines humanitären Journalismus in Deutschland.

Weitere Informationen zum "Journalistenpreis Humanitäre Hilfe" finden Sie hier.

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.

Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der Humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit weiter zu optimieren. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüfte und vom Deutschen Spendenrat zertifizierte Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf.

Kontakt:

Aktion Deutschland Hilft e.V.
Carolin Lohmann/ Yassnah Nahif
Tel.: 0228/ 242 92 - 227 /-228
Fax: 0228/ 242 92 - 199
E-Mail: journalistenpreis(at)aktion-deutschland-hilft.de

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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