Zyklon Birma / MyanmarHilfe in Myanmar nach wie vor schwierig

20-05-2008

Zyklon Birma / Myanmar: ASB Mitarbeiter Florian Meyer im Gespräch mit EinheimischenNach wie vor stoßen die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen auf große Schwierigkeiten bei ihren Bemühungen, den Opfern des Zyklon „Nargis“ in Myanmar/ Birma zu helfen. Florian Meyer und Ralf Thill, ASB-Mitarbeiter in Rangun, schildern die Situation als angespannt. Meyer sagt aber auch: „Hilfe kommt an. Es dauert länger als gut für die Menschen ist, aber die einheimischen Mitarbeiter der Hilfsorganisationen sind unterwegs und verteilen Hilfsgüter.“ Problematisch sind nach seiner Beschreibung auch die sich täglich ändernden Bestimmungen: Mal gibt es Genehmigungen für Hilfsaktionen, dann wieder nicht.

Ralf Thill beschreibt die Eindrücke von vor Ort: „Viele Menschen sind aus dem Irrawaddy-Delta nach Rangun gekommen. Sie versuchen momentan in öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Tempeln Unterkunft zu finden. Zu Hause haben sie alles verloren und suchen nun Schutz vor dem Monsunregen. Aber es ist auch für uns jetzt schon absehbar, dass diese betroffenen Menschen über einen längeren Zeitraum Hilfe benötigen werden.“

Zurzeit sind die beiden ASB-Mitarbeiter dabei, auszuloten, wie der ASB andere Organisationen aus dem Bündnis Aktion Deutschland Hilft unterstützen und mit welchen lokalen Partnern er zusammenarbeiten kann.

Sie hoffen immer noch darauf, dass sich in Myanmar/Birma die Situation für die Arbeit der Hilfsorganisationen bald verbessert. Vielleicht kann der Besuch des UN-Koordinators John Holmes dazu beitragen, der heute Nachmittag auch mit den Vertretern der Hilfsorganisationen, darunter auch den ASB-Mitarbeitern, zusammentrifft.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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