Zyklon Birma / MyanmarDeutscher Hilfsflug aus Frankfurt erreicht Zwischenlager in Bangkok

20-05-2008

Der Hilfsflug für Myanmar, der am Montag aus Frankfurt gestartet war, hat das Zwischenlager der UNO in Bangkok erreicht. Die Güter für die vom Zyklon "Nargis" betroffenen Menschen werden dort gelagert bis sie mit kleinen Flugzeugen, die von den Vereinten Nationen gechartert werden, nach Myanmar weitergeflogen werden können. Wie ein UN-Mitarbeiter betonte, haben die World Vision Hilfsgüter hohe Priorität, da sie überlebenswichtig für die Menschen in den Überschwemmungsgebieten sind. Sie würden daher bevorzugt nach Rangun transportiert. Ein erster Flug ist bereits für morgen geplant.

World Vision hält die Hilfsgüter in einem Lager in Rodgau bei Frankfurt bereit. In Katastrophenfällen können die Materialien innerhalb von 24 Stunden ins Krisengebiet geflogen werden. „Im Fall Myanmar stehen wir seit mehr als einer Woche in den Startlöchern“, sagt Logistiker Daniel Ginsberg. „Jetzt haben wir das Ok nach Rangun einfliegen zu können.“

"Das Entladen in Bangkok ging zügig voran", berichtet World Vision Referentin Iris Manner, die den Hilfsflug begleitet. "Jetzt warten wir auf das OK unserer lokalen Mitarbeiter in Myanmar, dass sie die Hilfsgüter in Empfang nehmen können und auch schnell an die bedürftigen Menschen weitergeben."

25.000 Menschen können mit den Gütern versorgt werden. Es handelt sich um zwei Wasseraufbereitungsanlagen, Entkeimungstabletten, Wasser-Kanister, Hygienesets, Küchensets, Plastikplanen und Decken.

World Vision bittet weiter um Spenden für betroffene Familien in Myanmar und zwar an ”Aktion Deutschland Hilft”, das Bündnis der deutschen Hilfsorganisationen, bei dem World Vision eines von zehn Mitgliedern ist und die Unterstützung aus Deutschland gebündelt wird.

World Vision arbeitet seit vielen Jahren in Myanmar und hat mehr als 580 Mitarbeiter vor Ort. Deshalb konnte World Vision unmittelbar nach dem Zyklon humanitäre Nothilfe in Gang setzen. Die Helfer verteilen zurzeit Hilfsgüter in acht Dörfern rund um die Stadt Rangun sowie in sieben Dörfern im schwer verwüsteten Flussdelta des Irrawaddy. Sie haben schon mehr als 135.000 betroffene Menschen mit Trinkwasser, Reis und Kleidung versorgt. "Von unseren Kollegen in Myanmar hören wir, dass noch viel mehr Hilfe gebraucht wird, vor allem sauberes Trinkwasser", sagt Iris Manner. "Mit den Wasseraufbereitungsanlagen, die an Bord des Hilfsfluges sind, bekommen jeden Tag 20.000 Menschen sauberes Trinkwasser."

World Vision bittet weiter um Spenden für betroffene Familien in Myanmar und zwar an "Aktion Deutschland Hilft", das Bündnis der deutschen Hilfsorganisationen, bei dem World Vision eines von zehn Mitgliedern ist und die Unterstützung aus Deutschland gebündelt wird. Bitte veröffentlichen Sie folgende Spendennummer:

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