Getreidebanken und Schulungen
In vielen Orten legen die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft Getreide- und Futtermittelbanken an, die den Menschen dort nicht nur in der aktuellen Krise helfen, sondern in Zukunft auch die Nahrungsmittelsicherheit garantieren sollen. Wer Mitglied einer Getreidebank ist, kann sich Saatgut leihen und nach der nächsten Ernte mit „Zinsen“ zurückzahlen. So werden Getreidevorräte angelegt, die eine neue Hungersnot verhindern können. Die Nachhaltigkeit der Hilfsmaßnahmen ist das Erfolgsrezept von effizienter Hilfe. Neben der Errichtung
von Getreide- und Futtermittelbanken verteilen die Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft Werkzeuge sowie Saatgut und schulen die Bauern in modernen landwirtschaftlichen Methoden und im Gemüseanbau.
Die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft errichten zudem Ernährungszentren, in denen unterernährte Menschen, insbesondere Kinder, behandelt werden können. Wo viele Menschen zusammen kommen und es nicht genügend sauberes Wasser gibt, da ist die Gefahr eines Cholera-Ausbruchs groß. Es gibt bereits Fälle von Cholera in der Region. Die Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft versuchen durch Maßnahmen in den Bereichen Wasser, Sanitär und Hygiene, die Verbreitung der Durchfallerkrankung einzudämmen.
Besonders wichtig und hilfreich sind sogenannte Cash-for-Work-Programme, in denen Menschen für ihre Arbeit Geld oder Gutscheine bekommen, von denen sie sich wiederum Lebensmittel kaufen können. Das ist deshalb so hilfreich, weil in den Programmen Arbeit mit Schulung verknüpft wird. Die Menschen können sich so fortbilden und haben bessere Chancen, einen Job zu finden. Außerdem wird die lokale Wirtschaft unterstützt, wenn die Programmteilnehmer die Lebensmittel auf
dem Markt kaufen, statt sie kostenlos zu erhalten.
Des Weiteren verteilen die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft gezielt dort Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, wo sie nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Besonders werden dabei Babys, Kleinkinder, schwangere und stillende Frauen berücksichtigt.
An den Hilfsmaßnahmen sind bisher ADRA, der Arbeiter-Samariter-Bund, AWO International, CARE, Help, World Vision und Islamic Relief beteiligt.
Hauptursachen der chronischen Nahrungsunsicherheit und Mangelernährung in der Region Westafrika/Sahel:
• Hohes Bevölkerungswachstum
• Mangelnder Zugang zur Grundversorgung
• Abwanderung der Landbevölkerung und Urbanisation
• Ausbeutung der Natur und Übernutzung der Böden
• Geringe Nahrungsmittelproduktion
• Wirtschaftliche Schwäche
• Konflikte um natürliche Ressourcen
• Beschränkter humanitärer Zugang
• Schwache Regierung
Zusätzliche Negativeinflüsse in den Jahren 2011 und 2012:
• Regenausfälle und Dürre
• Ernteausfälle
• Steigende Nahrungsmittelpreise
• Flüchtlingsbewegungen und Rückkehr von ArbeitsmigrantInnen aufgrund von Konflikten in Libyen, Mali, Nigeria, der Elfenbeinküste und im Südsudan
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Westafrika/Sahel: Spenden für Westafrika/Sahel © Aktion Deutschland Hilft
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