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Erdbeben NepalWasser, Nahrung, Zelte: Hilfe läuft auf Hochtouren

11-05-2015

Seit Tagen auf der Suche nach der Großmutter

Wo einst Häuser standen, finden sich heute nur noch Schuttberge. Hunderttausende Gebäude sind dem Erdboden gleichgemacht oder nicht mehr bewohnbar. Vielerorts graben ehemalige Bewohner, Angehörige und Helfer nach Habseligkeiten und Verschütteten. So berichtet auch Kinhan Suwal, dass seine Oma es nicht geschafft hat, das Haus rechtzeitig zu verlassen und die Familie in den Trümmern nach ihr sucht.

Unter einer Mauer begraben

Die Zahl der Verletzten ist mittlerweile auf über 16.000 gestiegen. Auch Sushmita, die kleine Tochter von Sumatra, wurde durch das Erdbeben verletzt. Sushmita spielte in der Nähe einer Mauer, als sich das Erdbeben ereignete. Sie wurde einfach unter der Mauer begraben. Zusammen mit ihrem Mann hat Sumatra sie aus den Trümmern gezogen. Sie blutete an Kopf und Arm und hat sich am Fuß verletzt. Erst im dritten Krankenhaus konnte ihrer Tochter endlich geholfen werden.

Kräfte bündeln und Hilfe leisten

Friedrich Machein von arche noVa hat sich ein Bild von der Situation in einigen Bergdörfern Nepals gemacht und berichtet von Menschen, die keine Zelte, keine Beleuchtung, keinen Strom und nicht genug Wasser und Lebensmittel haben. Gemeinsam setzen sich die Hilfsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft dafür ein, dass den Menschen geholfen wird: so werden Zelte und Plastikplanen verteilt, Betroffene mit Lebensmitteln, Trinkwasser und wichtigen Medikamenten versorgt und die Verletzten medizinisch versorgt.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die Menschen in Nepal

Spenden-Stichwort: Erdbeben Nepal
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
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