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Erdbeben PakistanJohanniter unterstützen 50 000 Menschen beim Bau erdbebensicherer Häuser

12-09-2007

Mehr als 70 000 Menschen haben nach dem verheerenden Erbeben in Pakistan am 8. Oktober 2005 ihr Leben verloren. Mehr als drei Millionen Menschen wurden obdachlos. Nach dem Bau von Übergangshäusern und der Errichtung eines Feldhospitals unterstützen die Johanniter die Menschen jetzt beim Bau von erdbebensicheren Häusern.

Johanniter-Projektkoordinatorin Debora Neumann: „Die neuen Häuser halten bei einem Beben mehr aus. Es bleibt Zeit, das Haus zu verlassen.

Vor allem: Es werden keine schweren Dächer konstruiert, die, wie noch bei der Katastrophe vor einem Jahr, tausende Menschen erschlagen haben.“ Da es in der betroffenen Kaschmir-Region keine Fachleute für den Bau von erdbebensicheren Häusern gibt, schulten die Johanniter Ingenieure und Techniker. Diese bilden in 23 Dörfern lokale Handwerker aus und errichten gemeinsam mit ihnen Musterhäuser mit jeweils etwa 60 Quadratmetern Wohnfläche.

50 000 Menschen profitieren südöstlich von Muzaffarabad von dem neuen Hausbau. Schätzungsweise 80 Prozent der Menschen leben hier in Übergangshäusern, zehn Prozent werden den Winter noch bei Verwandten verbringen müssen, weitere zehn Prozent in Camps.

 

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